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Teltow-Fläming Nachwuchs-Handballer trifft Star
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09:13 02.03.2017
Prominente Begleiter: Der Sperenberger Tim Engel (M.) mit den Handball-Stars Andreas Wolff (l.) und Patrick Wiencek. Quelle: foto: privat
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Sperenberg

Die Kamera klickte, natürlich musste ein Selfie gemacht werden, der Moment war schließlich selten günstig: Rechts und links wurde Tim Engel von den Handball-Nationalspielern Andreas Wolff und Patrick Wiencek flankiert. „Klar habe ich die Gelegenheit genutzt“, sagt Tim Engel, „die bekommt man schließlich nicht alle Tage.“

Fünf Tage lang hatte der 14-jährige Sperenberger, der beim MTV Wünsdorf mit dem Handballspielen begonnen hatte, beim THW Kiel bei einer Art sportlicher Casting-Show für ein Stipendium des Nachwuchs-Projektes „THW-Youngstar“ vortrainiert – und weitaus mehr mitgenommen als nur ein Erinnerungsfoto, obwohl er nicht zu den beiden letzten Kandidaten für das mehrmonatige Förderprogramm gehört.

„Es war toll, dort zu sein und sich mit den Stars auszutauschen“, berichtet Engel, „sie waren cool drauf, haben Ratschläge gegeben und Späße gemacht. Ich habe beispielsweise neue Aufwärm-Übungen sowie technische und taktische Feinheiten gelernt.“ Zwei Sichtungsrunden hatte Tim Engel zuvor bereits überstanden – in Berlin und Kiel wurde das große Starterfeld nach strengen Kriterien ausgesiebt – zuletzt war der Kreis auf sieben Talente zusammengeschrumpft.

Auf das Nachwuchs-Projekt des deutschen Rekordmeisters aus Kiel war Tim Engel durch einen Artikel im Internet gestoßen und hatte sich beworben. Dass der zentrale Rückraumspieler am Ende nicht zu den beiden Kandidaten gehörte, die von der Jury für die allerletzte Stufe der Stipendiums-Vergabe nominiert wurden, nahm er gelassen – der Hauch der ganz großen Handballwelt und das Abenteuer an der Ostseeküste hatten seinen Horizont trotzdem deutlich erweitert.

„Es wäre schön gewesen, aber es ist nicht so schlimm, ich hatte schließlich gute Konkurrenten. Diese Erfahrungen zu machen, war toll.“ Zumal das Finale einen Beigeschmack hat: Die Entscheidung zwischen den beiden letzten Kandidaten fällt bei einem Internetvoting. Mausklicks werden sportliche Kriterien ersetzen.

Inzwischen hat für Tim Engel wieder der Alltag begonnen in der neunten Klasse der Sportschule in Cottbus, wo der Sperenberger ebenso wie sein Bruder Paul lernt und trainiert. Beim THW Kiel, dem vielleicht schillerndsten und größten Verein der Welt, war Tim Engel auf den Spuren zweier aus dem Altkreis Zossen stammenden Handball-Stars gewandelt: Tobias Reichmann (früher Lok Rangsdorf) spielte bei den Zebras, Christian Sprenger, der in der Jugend-Abteilung des Ludwigsfelder HC seine Karriere begann, gehört immer noch zum illustren Ensemble mit den schwarz-weißen Trikots, das Punkte, Titel und Pokale im Rekordtempo sammelt, viele Akteure spielen in nationalen Auswahlteams. Andreas Wolff wurde 2016 Europameister, gemeinsam mit Patrick Wiencek erkämpfte er bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille.

Auch Tim Engel würde gerne irgendwann in der Handball-Bundesliga spielen, „das wäre mein Traum“. Den Weg nach Kiel kennt er bereits.

Von Lars Sittig

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