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Teltow-Fläming Nicole Klante verlässt den Ludwigsfelder HC
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17:03 04.02.2019
Nicole Klante an der Seitenlinie des Ludwigsfelder HC: 2017 hatte sie das Traineramt beim Oberligisten übernommen. Quelle: foto: Julius Frick
Ludwigsfelde

Abschied zum Saisonende: Cheftrainerin Nicole Klante wird den Ludwigsfelder HC nach der aktuellen Spielzeit verlassen. „Wir sind nach gemeinsamen Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen, am Saisonende getrennte Wege zu gehen“, sagt Sylvio Barth, der Manager des Tabellenfünften der Handball-Oberliga Ostsee-Spree. „Der LHC wird immer einen besonderen Platz in meiner Laufbahn einnehmen“, sagt Nicole Klante, „weil er der erste Verein war, den ich im Männerbereich in der Oberliga Ostsee-Spree vertreten durfte. Und, weil er natürlich die besten Fans hat, die ihre Meinung auch mal sehr stimmungsvoll, aber kompetent, äußern.“

Die 49 Jahre alte Ex-Bundesligaspielerin hatte das Cheftraineramt im Sommer 2017 übernommen – sie war die erste Frau, die in verantwortlicher Funktion an der Seitenlinie des Traditionsclubs aus dem Altkreis Zossen stand. „Mein Dank gilt dem Verein, der Mannschaft und den tollen Zuschauern, die mich vermutlich zu Beginn etwas skeptisch beäugt haben, aber hoffentlich dann erkennen konnten, dass man auch eine gute Trainerin sein kann.“ Zuvor hatte Nicole Klante bereits Männermannschaften gecoacht (unter anderem den BFC Preussen) – in der Autobauerstadt trat sie die Nachfolge von Michael Jantzen an. Die vergangene Saison hatte der LHC auf dem sechsten Rang der vierthöchsten Spielklasse abgeschlossen (28:24).

„Man nimmt sehr viel Positives mit und lernt auch immer wieder dazu. Spielerwechsel und Verletzungen machten die Sache nicht gerade leicht, gehören aber leider mit dazu“, sagt Nicole Klante. „Ich hoffe jedoch, dass ich für den Verein und vor allen Dingen für die Mannschaft selbst und die Zuschauer, dass Beste aus der Mannschaft rausgeholt habe und konnte zumindest in den Spielen auch zur Begeisterung der Fans beitragen.“

Noch neun Partien in der OOS stehen in dieser Spielzeit für die Ludwigsfelder Vertretung auf dem Programm: Das nächste Duell bestreitet das Team am 16. Februar beim VfV Spandau (Start: 19.30 Uhr, Sporthalle Falkenseer Damm). Der „Verein für Volkssport“ aus dem Nordwesten Berlins liegt derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz (12:22 Punkte), könnte aber mit einem Sieg den Abstand zum LHC (17:17) bis auf drei Punkte verkürzen. Am vergangenen Sonnabend hatte Ludwigsfelde eine 15:20-Niederlage im Brandenburgderby beim Lausitzer HC Cottbus hinnehmen müssen. Nach dem ersten Durchgang hatte es 11:7 für den ehemaligen Zweitligisten aus dem Süden Brandenburgs gestanden. Dem LHC war es nicht mehr gelungen, im zweiten Durchgang den Rückstand signifikant zu verkürzen.

Das nächste Liga-Duell in der heimischen Stadtsporthalle bestreitet Ludwigsfelde am 23. Februar gegen den MTV 1860 Altlandsberg. Das Landesderby gegen den Tabellennachbarn wird um 18.30 Uhr angepfiffen.

Beim LHC will man nun möglichst schnell einen Nachfolger für die nach dem Saisonfinale (am 28. April beim HSV Insel Usedom) scheidende Cheftrainerin finden. „Die Gespräche laufen“, sagt Sylvio Barth, „wir wollen demnächst den Trainer für die kommende Spielzeit präsentieren.“ Trainerin Klante, Inhaberin eines Großhandels, hat ihre sportliche Zukunft noch nicht geplant: „Wohin mich mein Weg nun führt, ist noch völlig offen. Auch, dass man sich eventuell mal wieder sieht, möchte und kann ich nicht ausschließen, da der LHC immer mein erster Verein bleiben wird.“

Von Lars Sittig

Dena Pohl und Tim Schmidt haben ihre Wurzeln in Ludwigsfelde – bei den Deutschen Meisterschaften der Judoka erkämpften beide Medaillen. Dena Pohl sicherte sich die silberne Plakette, Tim Schmidt wurde Dritter. Der Kämpferin aus der Autobauerstadt gelang beim nationalen Titelkampf trotz eines Handicaps der Sprung auf das Siegerpodest.

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