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Rangsdorf wird Favoritenrolle gerecht

Handball/HV Luckenwalde, Frauen Rangsdorf wird Favoritenrolle gerecht

Derbysieg für Lok Rangsdorf in der Handball-Brandenburgliga der Frauen. Mit 24:11 setzten sich die Gäste in der Luckenwalder Fläminghalle durch. Die Trainertöchter Jeniffer Klucke (Rangsdorf) und Stephanie Granzow (Luckenwalde) waren in diesem Spiel die erfolgreichsten Werferinnen ihrer Teams

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Stephanie Granzow war mit sechs Treffern die erfolgreichste Werferin der Luckenwalder Handballerinnen im Lokalderby.

Quelle: Heike Granzow

Luckenwalde. Das Erwartete ist letztlich auch eingetroffen. Das Kreisderby in der Handball-Brandenburgliga der Frauen hatte am Wochenende in der Fläminghalle einen verdienten Sieger. Die Gäste aus Rangsdorf, als Tabellendritte angereist, waren in der Favoritenrolle und wurden dieser schließlich auch voll gerecht. Die Lok-Sieben besiegte das bisher punktlose Schlusslicht, die Handballvereinigung Luckenwalde (HVL), mit 24:11 (11:4) und festigte damit die Tabellenposition.

„Bei dieser Konstellation war es für uns schwierig, Spannung aufzubauen und diese hoch zu halten. Es war alles gut, aber wir haben schlecht gespielt. Besonders in den ersten Viertelstunde und nach der Halbzeitpause bis zur 45 Minute“, schätzte die Lok-Trainerin Serena Klucke die Leistung ihrer Handballerinnen ein. Beide Mannschaften kamen in diesem Derby schwerfällig in die Gänge. Den Gastgeberinnen gelangen in der ersten Halbzeit lediglich vier Tore, davon waren drei verwandelte Siebenmeter von Stephanie Granzow. Der erste Treffer aus dem Spiel heraus fiel für die Luckenwalderinnen durch Carolin Fengler kurz vor dem Halbzeitpfiff. Aber auch die Gästesieben riss in dieser Zeit keine Bäume aus. Die Rangsdorferinnen führten jedoch zum Seitenwechsel mit 11:4. „Uns fehlte es an der Durchschlagskraft“, resümierte HVL-Trainer Ralf Granzow.

Luckenwalderinnen mit Zwischenspurt nach der Pause

Seine Sieben kam dann besser aus der Pause. Die Einheimischen konnten den Rückstand zwischenzeitlich sogar auf 8:12 verkürzen. Dann aber übernahmen die Rangsdorferinnen wieder das Kommando auf dem Parkett der Luckenwalder Fläminghalle. Durch sechs Tore am Stück steuerten die Gäste einem sicheren 24:11-Sieg entgegen. „In der letzten Viertelstunde des Spiels war bei uns die Kraft weg“, sagte HVL-Coach Granzow. Er musste zudem in der Schlussphase auf seine Stammspielerin Karoline Nowotnick verzichten. Neun Minuten vor dem Ende der Partie sah sie nach einem Foulspiel von den Schiedsrichtern aus Trebbin die Rote Karte.

Die Rangsdorfer Trainerin Serena Klucke monierte nach der Partie die ausgelassenen Tormöglichkeiten ihrer Handballerinnen. „Die Torausbeute hätte wesentlich höher ausfallen müssen, wir haben die Luckenwalder Torhüterin (Sarah Gottsmann) berühmt geschossen“, so Klucke. Sie bescherte ihrer Torfrau Claudia Mager, die in der vorigen Saison noch das HVL-Trikot trug, bis auf eine winzige Ausnahme bei einem Luckenwalder Strafwurf ein richtiges Heimspiel. „Das war von uns so gewollt“, sagte die Rangsdorfer Trainerin. Claudia Mager freute sich diebisch als sie einen Siebenmeterball von Stephanie Granzow entschärfte. Vorher war sie allerdings viermal gegen die gleiche Spielerin im Nachteil.

Die Trainertöchter Jeniffer Klucke (Rangsdorf, 9 Tore) und Stephanie Granzow (Luckenwalde,6) waren an diesem Brandenburgligaderby jeweils die erfolgreichsten Werferinnen ihrer Mannschaften.

Von Horst Kupfer

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