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Teltow-Fläming Sie spielen in einer ganz eigenen Liga
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23:50 16.12.2016
Man sieht sich öfter: Die Basketballer der Red Dragons (weiße Trikots) und des BV Ludwigsfelde. Quelle: foto: privat
Ludwigsfelde

Die ungewöhnlichen Rahmenbedingungen haben auch ihre Vorteile, aufwendige Gegnerbeobachtungen beispielsweise sind nicht nötig. „Das wäre ja im übrigen auch schwierig“, sagt Tassilo Henike, der Trainer des Ludwigsfelder U20-Basketball-Teams, „gegen eine andere Mannschaft als uns spielt Königs Wusterhausen ja nicht, es gibt also gar keine Gelegenheit, das Team in einem Punktspiel zu beobachten.“

Denn: Sie spielen in einer ganz eigenen Liga, die Nachwuchs-Korbjäger des Basketball-Vereins Ludwigsfelde und die Wohnsportgemeinschaft 1981 Red Dragon – beide bilden ohne weitere Konkurrenten die U20-Oberliga des Landes Brandenburg und damit auch die kleinste Liga der Welt, denn weniger Teams als diese für den Spielbetrieb notwendige Mindestanzahl, kann keine Spielklasse aufweisen.

Am vergangenen Wochenende wurde das zweite von insgesamt vier Duellen in dieser Spielzeit ausgetragen, am Ende siegte Königs Wusterhausen in der heimischen Halle. Kommt überhaupt Punktspiel-Atmosphäre auf, bei einem solch vertrauten Rivalen? „Es ist natürlich insgesamt eine harmonische, fast schon familiäre Stimmung“, berichtet Henike, „aber auf dem Spielfeld ist das vergessen, da ist viel Ehrgeiz dabei, jeder will das Spiel gewinnen.“ Das gelang in dieser Spielzeit bisher zweimal den Roten Drachen, das Team braucht nur noch einen Punkt, um sich in der Endabrechnung Rang eins zu sichern.

Im vergangenen Jahr standen sich beide Vertretungen zum ersten mal gegenüber, in der U 18, damals gab es acht weitere Gegner. „Wir sind deshalb selber überrascht, dass wir die beiden einzigen Mannschaften sind“, sagt Henike, „aber viele Spieler sind bereits in den Herrenbereich gewechselt, einige Akteure sind auch wegen eines Studiums oder einer Ausbildung weggezogen.“

Es ist übersichtlich in diesem Jahr in einigen Nachwuchsligen des Landes Brandenburgs, auch in der U15-Oberliga (weiblich) etwa treten mit dem BBC Cottbus und Lok Bernau nur zwei Vereine an.

In der kommenden Saison will man in der Autobauerstadt kein U20-Ensemble mehr an den Start schicken, stattdessen sollen die Spieler den Kader der ersten Männermannschaft des BVL bilden, die zuletzt wegen Personalproblemen nicht gemeldet worden war. „Hoffen wir, das es klappt“, sagt Tassilo Henike.

Erst einmal aber stehen noch zwei Derbys mit dem Rivalen aus Königs Wusterhausen auf dem Spielplan. Am 5. März ist der BVL Gastgeber für den dritten Durchgang. Das Saisonziel? „Die Spieler sollen sich weiterentwickeln und Spaß haben, und dann wollen wir natürlich so viele Spiele wie möglich gewinnen“, sagt Trainer Henike. Mit einem Vorteil: Beide Mannschaften wissen immer, wer und was sie erwartet.

Von Lars Sittig

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