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Teltow-Fläming Sven Kuhlbrodt aus Luckenwalde freut sich auf Korea
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10:55 03.03.2018
Daumen hoch für Deutschlands Bobfahrer: Der Luckenwalder Sven Kuhlbrodt betreut sie bei Olympia in Südkorea. Quelle: Privat
Luckenwalde

„Es kann losgehen“, sagt Sven Kuhlbrodt. Der 37-jährige Sportphysiotherapeut aus Frankenförde bei Luckenwalde ist eingekleidet für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Südkorea.

In München bekam er am Montag das lässig, moderne Outfit, das auch alle 400 deutschen Athleten, Trainer und Betreuer in Pyeongchang tragen werden. Kuhlbrodt hatte nach der Einkleidung einiges zu schleppen. „Insgesamt waren es wohl 65 Teile“, sagt der Luckenwalder, der die deutschen Bobfahrer während der Spiele in Südkorea als Physiotherapeut betreuen wird.

Bob-Sportler mit Ambitionen auf Olympia-Gold

In den zurückliegenden Wochen unterstrichen die Piloten des Bob- und Schlittenverbandes Deutschlands (BSD) zum Abschluss der Weltcupsaison im schweizerischen St. Moritz und auf der Bahn in Königssee bei Berchtesgaden ihre olympischen Goldmedaillen-Ambitionen. An den guten Ergebnisse hatten auch die Potsdamer Anschieber Lisa-Marie Buckwitz, Christian Poser und Kevin Kuske ihren Anteil.

Bevor Sven Kuhlbrodt im Betreuerstab der deutschen Bob-Elite in gut anderthalb Wochen zu den diesjährigen Olympischen Winterspielen nach Südkorea aufbricht, steht für ihn noch etwas Heimaturlaub auf dem Programm. Zeit zum Runterkommen. „Die Hausaufgaben sind gemacht“, erklärt der 37-Jährige, „nach letzten Testfahrten am Dienstag und am Mittwochvormittag auf der Bahn in Königssee wird noch einmal Kraft getankt und nächste Woche Sonnabend geht es dann los.“

Beim Luckenwalder steigt das Olympiafieber

Das Olympiafieber hat auch ihn mittlerweile erwischt. Es ist zuletzt sogar noch gestiegen. Besonders hoch war es bei der Einkleidung am Montag im München. „Man merkt schon, dass es jetzt bald losgeht“, sagt Kuhlbrodt, der sich nun jedoch erstmal auf die gemeinsame Zeit mit Freundin Elisa und seiner 18 Monate alten Tochter Sophie in Frankenförde freut. „Auf dem Weg nach Olympia konnte ich mich in den letzten vier Jahren immer auf meine Familie verlassen. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar“, sagt Kuhlbrodt.

Von Frank Neßler

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