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Tagebuch vom Wandern auf dem Jakobsweg

Wandern, Pilgerreise Tagebuch vom Wandern auf dem Jakobsweg

Der Rangsdorfer Dirk Weiß erlebt in den in den kommenden beiden Wochen ein großes Abenteuer – er wandert auf dem berühmten Jakobsweg. Für die MAZ schreibt der Handballer ein Tagebuch über die Erlebnisse auf seiner Pilgerreise. Eine ganz besondere Begegnung mit einem Olympiasieger hatte er bereits bei der Vorbereitung für die Wanderung.

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Eine ganz besondere Begegnung: Dirk Weiß (l.) traf Skisprung-Ikone Jens Weißflog.

Quelle: foto: privat

Rangsdorf. Eine ganz besondere Begegnung hat er bereits hinter sich, obwohl die große Reise noch gar nicht begonnen hat. „Ich habe Jens Weißflog auf einer Vorbereitungstour getroffen“, berichtet Dirk Weiß. Der Rangsdorfer – Turnierleiter der Internationalen Handballwoche, die am Sonntag endete – war im Erzgebirge, der Heimat des Skisprung-Olympiasiegers (1984 und 1994), der deutschen Sportikone begegnet.

Der Hintergrund: Für seine 240 Kilometer lange Pilgerreise durch den Norden Portugals in das spanische Santiago de Compostela hatte Weiß mehrere Test-Wanderungen unternommen. Am heutigen Mittwochabend beginnt das Abenteuer mit dem Abflug nach Porto, am 2. Oktober will er aus dem galicischen Stadt Santiago de Compostela, einem der größten Wallfahrtsorte weltweit, zurückkehren. Für die MAZ wird er in loser Folge von seinen Erlebnissen berichten.

„Die sportliche Herausforderung steht im Vordergrund“, sagt Dirk Weiß, „viele Menschen sagen, das würde ich auch gern mal machen und bei der Frage ,Warum machst du es nicht?’ gibt es dann ein Schulterzucken. Ich will das jetzt in Angriff nehmen.“

Wandern wird der Rangsdorfer mit ganz leichtem Gepäck. „Ich nehme zwei Funktionsshirts und zwei Funktionsunterhosen mit, das muss reichen, jeden Tag wird gewaschen“, sagt er. Und auch eine andere wichtige Voraussetzung ist erfüllt: „Die Schuhe sind eingelaufen. Unter anderem auf dem Jacobsweg in Brandenburg von Fürstenwalde nach Erkner, auch das waren über 20 Kilometer.“

Von Lars Sittig

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