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Teil drei der Cross-Serie ist geschafft

Laufen Teil drei der Cross-Serie ist geschafft

Erik Schulze macht Dampf beim dritten Lauf im Elsthal. Für den verstorbenen Helmut Kranich wird eine Schweigeminute abgehalten.

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Bei der Luckenwalder Crosslaufserie wurde wieder um schnelle Zeiten gekämpft.

Quelle: foto: Siegmund Slatosch

Luckenwalde. Vor dem Start der Erwachsenen beim 3. Lauf der diesjährigen Luckenwalder Crosslaufserie ehrten die 262 Sportler und ihr zahlreicher Anhang erst einmal mit einer Schweigeminute den am 1. März nach kurzer Krankheit im Ludwigsfelder Krankenhaus verstorbenen Helmut Kranich. Der frühere Luckenwalder Handballer verstarb wenige Jahre nach dem Tod seiner Frau Ruth-Maria, mit der er seit den 80er Jahren als erfolgreicher Läufer und Organisator ein gemeinsames Leben für den Sport genoss. Er war lange Jahre Landesvolkslaufwart, Vorsitzender des Vereins Jahn Nunsdorf, Chef des EMB-Cup Teltow-Fläming und trotz seines hohen Alters noch im vergangenen Jahr regelmäßiger Beobachter an den Laufstrecken im Kreis Teltow-Fläming.

Gelaufen wurde auf einem anspruchsvollen Kurs: Vor allem auf Mittel- und Langstrecke heißt es im Elsthal am Rande der Fläming-Skate, die Waldhügel in einem Rauf und Runter zu bewältigen, das an die Grenzen so manchen Sportlers geht. Radsportlern scheint das wiederum entgegen zu kommen, denn der junge Erik Schulze vom Radteam Seidel machte von Beginn an Dampf auf der Langstrecke. Einsam zog er seine Runden hinter der Elsthal-Gaststätte – wohl wissend – dass ihn mit Filip Vercruysse, dem für SC Brandenburg Berlin startenden Belgier, ein Gegner verfolgte, der ihn im ersten Lauf der Luckenwalder Serie nahezu düpierte.

Der Luckenwalder hielt sein Tempo diesmal konstant hoch und durfte sich als Sieger nach 34:56 Minuten feiern lassen. Jedenfalls dürfte Erik Schulze nun endlich den Sieg in der Königsklasse der Luckenwalder Crosslaufserie, der Langstrecke, in der Tasche haben. Filip Vercruysse allerdings kann den Gesamtpokal der Serie noch mitgewinnen, wenn er beim letzten Lauf am kommenden Sonntag in den Hügeln hinter dem Werner-Seelenbinder-Stadion vor Erik Schulze landet. Der Rangsdorfer Christoph Drescher als Gesamtdritter sammelte wie viele andere Teilnehmer aus dem Kreis Teltow-Fläming Punkte in der EMB-Cup-Wertung.

Die Mittelstrecke über 7,2 km gestaltete sich zwangsläufig durch die kürzere Strecke schon etwas leichter: Conrad Naumann aus Schönewalde zieht die Mittelstrecke wohl aus strategischen Gründen durch – ohne Blick auf die Pokalwertung – da er eher Ziele auf kürzeren Strecken hat. Er erreichte als Erster der Mittelstrecke nach 26:55 Minuten das Ziel am Tierpark.

Der junge Yves Favre vom OSC Berlin überraschte mit einer starken Leistung nur 17 Sekunden dahinter und setzte sich damit vor den gleichaltrigen LLG-Nachwuchssportler Julius Bennin, der damit allerdings den Gesamtpokal der Jugendlichen praktisch sicher hat. Wie erwartet siegte bei den Frauen Noa Rebecca Sehring vom SC Brandenburg Berlin in 29:52 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Emily Berentin und der Favoritin für den Gesamtpokal Silvia Schierz vom SSV Jüterbog. Gemeinsam mit der viertplatzierten Luca Bergemann sollten die jungen Berlinerinnen gut gerüstet sein für die Deutschen Crossmeisterschaften am kommenden Wochenende in Löningen. In Abwesenheit von Ekkehard Sandau gewann diesmal in der Männerwertung über 60 Jahre Manfred Klosa aus Rosenthal in beeindruckenden 35:06 Minuten vor Knut Bukowiecki (Rangsdorf) und dem Glienicker Horst Dworatzek.

Die Kurzstrecke über 2,8 km dominieren derzeit vornehmlich Nachwuchssportler des SV Linde Schönewalde. Schnellster bei den jüngsten bis 11 Jahre war erneut Felix Marschhausen (11:30 Minuten), der allerdings in Max Scholz vom RSV Mellensee harte Konkurrenz hat, den er erst kurz vor Schluss überholen konnte. Dann folgte bereits Laura Nehring, ebenfalls ein Schönewalder Talent, die damit ebenso wie Felix Marschhausen den Gesamtpokal sicher hat. Sebastian Schuster vom LC Jüterbog erreichte als drittschnellster Junge das Ziel, während bei den Mädchen Maja Sophie Hentzelt aus Zossen und Emely Soeberdt vom SC Trebbin die Gesamtplätze zwei und drei belegten.

Rund anderthalb Minuten weniger mußten die Zuschauer auf den Sieger der älteren Gruppe bis 15 Jahren warten. Lauf-As Leon Steinkrug aus Schönewalde (10:03 Minuten) gewann erneut, hat damit ebenfalls den Gesamtpokal bereits gesichert. Ihm folgten mit kurzem Rückstand Bennet Weißhuber vom MTV Wünsdorf und Tom Reinholz von der LG Süd Berlin. Seine Vereinskameradin Sophie Hegner machte das Schönewalder Siegerquartett komplett. Sie siegte in 11:18 Minuten vor ihrer älteren Vereinskameradin Lisa Winter und Ronja Neumann vom SSV Jüterbog.

Von Siegmund Slatosch

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