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Teltow-Fläming Trainerduo hört auf
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10:39 11.02.2015
Die Zeit von Frank Morawetz an der Seitenlinie des Ludwigsfelder HC ist bald beendet. Quelle: Sittig
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Ludwigsfelde–

Im Klartext: Cheftrainer Morawetz und sein Assistent Köhler werden ihr Engagement beim derzeitigen Tabellensechsten der Oberliga Ostsee-Spree nach dieser Spielzeit beenden. „Der Hauptgrund ist, dass ich nach zehn Jahren als Trainer in der Oberliga das Gefühl habe, ein bisschen kürzer treten zu wollen, was den Handball anbelangt“, sagt Morawetz, „es stehen auch berufliche Entscheidungen an und mein Lebensschwerpunkt wird sich sicher noch mal verändern.“
Das Trainerduo war 2012 von der Reserve des 1. VfL Potsdam zum LHC gekommen, ihnen folgten auch mehrere Spieler des damaligen Oberliga-Konkurrenten, der seine Mannschaft am Ende der Spielzeit 2011/12 aus der Liga zurückzog. Im ersten Jahr unter der Regie von Morawetz und Köhler scheiterte der Ludwigsfelder Club als Tabellendritter knapp an der Meisterschaft, Spielzeit Nummer zwei schloss der LHC dann als Sechster ab.
„Ein Grund für die Entscheidung ist aber auch, dass ich gehofft habe, der Verein will mehr nach oben, wie Anfangs in Aussicht gestellt wurde. Ich bin mit meiner Laufbahn sehr zufrieden, aber die Oberliga hätte ich gerne noch mal gewonnen. Leider wird sich der Traum nicht erfüllen und da hat auch so ein bisschen der Kick gefehlt“, sagt Morawetz, der vor seinem Engagement in der Autobauerstadt die SG Narva Berlin (vier Jahre) und die Reserve des 1.VfL Potsdam (vier Jahre) trainiert hatte.
Köhler fungierte vor seiner Zeit beim Ludwigsfelder HC als Coach beim VfL Potsdam II und der SG Narva. Als Spieler lief er für die SG Narva, TuS Brake Bielefeld und die HSG Eintracht Gadderbaum auf.
Am vergangenen Sonnabend hatten Morawetz und Köhler mit dem LHC gegen Eberswalde einen Heimsieg gefeiert, bis zum Saisonende stehen noch sieben Partien auf dem Programm. Das nächste Spiel bestreitet Ludwigsfelde am 21. Februar (Sonnabend) beim TSV Rudow in Berlin (Anwurf: 17 Uhr). Die nächste Heimpartie in der Stadtsporthalle trägt der LHC am 7. März gegen den Tabellenvierten Werder aus. Das Landesderby beginnt um 18.30 Uhr. „Der LHC hat ein tolles Publikum, eine tolle Heimatmosphäre, gute Spieler und gute Jungs“, sagt Morawetz.
Für Taeger steht nun die Suche nach einem Nachfolger auf dem Programm. „Das wird schwer“, sagt der Manager, „es gibt nicht so viele Trainer, die momentan frei sind und die nötige Qualifikation für die Oberliga haben.“ Unter Morawetz und Köhler war Kontinuität an der Seitenlinie beim LHC eingezogen, nachdem sich der Club in den Jahren zuvor mehrfach auf Trainersuche befunden hatte. Vor dem Amtsantritt von Morawetz etwa hatte das Spielertrainerduo René Rose/Frank Schücke das Ludwigsfelder Team als Interimslösung betreut. Für das scheidende Trainergespann läuft nun der Countdown bis zum Saisonende. Und danach? „Ob ich dem Handball ganz entsage, steht noch nicht fest. Es kann sein, dass ich noch etwas Kleines mache oder nichts, aber er wird vielleicht nicht mehr die große Rolle spielen wie in den vergangenen Jahren“, sagt der 54-Jährige.
  Internet: www.lhc-ludwigsfel.de

Von Lars Sittig

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