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Teltow-Fläming Trebbiner Fußball-Urgestein mit blauer Geldkassette
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17:35 24.11.2018
Uwe Münzer hält als Kassierer die Finanzen beim VfB Trebbin zusammen. Quelle: Frank Neßler
Trebbin

„Jedes Jahr hatte seine besonderen Höhepunkte“, sagt Uwe Münzer, Kassierer beim VfB Trebbin. Missen möchte er kein einziges davon. Langweilig war es ihm nämlich nie. Schon mehr als fünf Jahrzehnte ist Münzer VfB-Mitglied. Als Sechsjähriger trat er in den Verein ein. Seitdem hat er mit den Trebbiner Fußballern so einiges erlebt. Sportliche Höhenflüge und schmerzhafte Rückschläge, Gutes und weniger Gutes gab es. Eines war dem 58-Jährigen dabei jedoch stets wichtig: „Der Verein war für mich immer wie eine Familie und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.“

An Uwe Münzer kommt seit vielen Jahren bei den Heimspielen des VfB Trebbin kein Zuschauer vorbei. Er kassiert gemeinsam mit seinem Bruder Karsten auf dem Sportplatz Ebelstraße das Eintrittsgeld von den Besuchern. Einen lockeren Spruch für die Fans gibt´s bei der Bezahlung meist dazu.

Sportliche Familientradition in der Clauertstadt

Den Namen Münzer verbinden in der Region rings um Trebbin viele mit Fußball. Er steht für eine sportliche Familientradition in der Clauertstadt. Matthias Münzer, Sohn von Uwe Münzer, trug als Spieler die Trikots des VfB und vom Ludwigsfelder FC. Aktuell ist der einstige Stürmer Mannschaftsleiter der Trebbiner Landesklassenfußballer.

Karsten Münzer, der jüngere Bruder von Uwe, hat ebenfalls einen Sohn. Tim Münzer gehört dem aktuellen Kader der Trebbiner Landesklassenelf an.

Das Fußballspielen bekamen die Söhne der Brüder Münzer in die Wiege gelegt. Uwe und Karsten Münzer sorgten als Aktive für so manchen Torjubel bei den Fans. Zu DDR-Zeiten gehörten sie zu jenen Trebbiner Fußballern, die für den SV, so hieß der Verein damals, in der Bezirksklasse mit großem Erfolg auf Torejagd gingen. „Wir waren in all den Jahren immer vorn mit dabei“ erinnert sich Uwe Münzer. „Leider haben wir damals, und da gibt es durchaus Parallelen zur heutigen Zeit, nie den Aufstieg geschafft.“ Dieses Ziel soll aber von den aktuellen VfB-Fußballern möglichst in naher Zukunft erreicht werden.

Pendeln für das Hobby Fußball

Nach einem Kreuzbandriss musste Uwe Münzer seine sportliche Laufbahn beenden. „Danach habe ich viel für den Nachwuchs getan“, sagt der 58-Jährige. Beruflich verschlug es den in Luckenwalde geborenen Ur-Trebbiner nach Ludwigsfelde, wo er einst im Lkw-Werk als Ausbilder für Elektromonteure arbeitete. Heute ist der 58-Jährige in einer Berliner Netzwerkfirma als Projektmanager tätig.

Für sein Hobby Fußball pendelt Uwe Münzer gerne zwischen seinem Wohnort Ludwigsfelde und Trebbin hin und her, auch wenn es zeitmäßig mitunter schwierig ist. Zusammen mit seinem Bruder Karsten und der blauen Geldkassette wird er weiter bei den Landesklassenpartien des VfB über den Sportplatz in der Ebelstraße laufen und den Eintritt kassieren. Unter den Fans ist auch oft Vater Joachim Münzer, der mit 82 Jahren nach wie vor Dauergast bei den Heimspielen der Trebbiner Fußballer ist.

Von Frank Neßler

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