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Teltow-Fläming Über Stock und Stein in Luckenwalde
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00:24 01.03.2019
Wurzeln und steile Anstiege gehörten am Sonntag zu den Herausforderungen in den Hügeln hinter dem Luckenwalder Seelenbinder-Stadion . Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Das schöne Wetter lockte am Sonntag 248 Starter und damit über 50 Teilnehmer mehr als im Vorjahr in die Hügel hinter dem Seelenbinder-Stadion. Zum zweiten Lauf der 37. Luckenwalder Crosslaufserie wollten wohl vor allem die Jüngsten begehrte Kreistitel gewinnen. Auf der knapp zwei Kilometer langen Kurzstrecke starteten gleich 85 Kinder bis elf Jahre in den engen Waldweg am Tennisgelände.

Kurzstreckensieger setzt sich schnell ab

Wie erwartet setzte sich der Sieger der Vorwoche, der LLGler Philipp Gerstengarbe, schnell vom Feld ab und gewann in 7:40 Minuten. Lediglich Tom Winter aus Schönewalde folgte ihm in Sichtweite und belegte mit nur vier Sekunden Rückstand Platz zwei vor Max Benzmüller. Kurzfristig hatte sich LLG-Weitsprung-Talent Carolin Bruch noch dazu durchgerungen, ebenfalls an diesem Morgen anzutreten, und gewann die Mädchenwertung in 8:17 Minuten vor Sophia Lempio aus Ludwigsfelde und Tanisha Teixeira de Oliveira, ebenfalls LLG Luckenwalde.

Die beiden Berliner Nachwuchssportler Laurin Johnson und Anton Ziegele von der LG Süd landeten nach langem gemeinsamen Lauf zeitgleich in 6:41 Minuten auf den Spitzenplätzen der Zwölf- bis 15-Jährigen. Ihnen folgte auf Platz drei mit Jannes Abicht ebenfalls ein Eigengewächs der Gastgeber. Erstaunlich stark zeigten sich hier die Mädchen. Emily Quast vom VfL Rathenow siegte in 7:24 Minuten vor Viktoria Kamml/LG Süd und Laura Nehring/SV Linde Schönewalde.

Gemeinsamer Start auf enger Geraden

Rund 120 Mittel- und Langstreckler starteten wieder gemeinsam. Das war wie immer in der engen Startgeraden etwas problematisch, doch schnell zog sich das Feld auseinander. Der Mittelstrecken-Sieger der Vorwoche, Clemens Herfarth, lief erneut seiner Konkurrenz davon. Der Berliner von der großen LG-Süd-Gruppe gewann mit mehr als eine Minute schnellerer Zeit als im Vorjahr in 27:19 Minuten vor seinem Vereinskameraden Till Czisnik und Lucas Prill von der gastgebenden LLG.

Dennis Heberer gewinnt erneut auf der Langstrecke den zweiten Lauf der Luckenwalder Crosslaufserie. Gleichzeitig wurden in den Hügeln hinter dem Seelenbinder-Stadion die diesjährigen Kreismeister im Crosslauf ermittelt.

Dem schnellen Tempo von Leandra Lorenz von RSV Eintracht Berlin, die in der vergangenen Woche noch auf der Langstrecke ihre Runden drehte, konnten auf der Mittelstrecke die Blankenfelderin Teresa Wahl und Annika Koil/LTC Berlin als Zweite und Dritte kaum folgen. Sie gewann die Frauenwertung in 31:16 Minuten. Frank Kelch/LLG Luckenwalde hatte es erneut relativ leicht, die Seniorenwertung in 36:30 Minuten für sich zu entscheiden, vor den allerdings deutlich älteren Ekkehard Sandau aus Potsdam und Dietmar Große aus Zossen.

Gesamtsieger Heberer hat es nicht leicht

Dennis Heberer wurde am Sonntag auf der Langstrecke der Sieg nicht leicht gemacht. Christian Krannich von Olympia Berlin blieb ihm bis zum Schluss auf den Fersen. Das brachte für beide schnelle Zeiten. Der Schlachtenseer Heberer setzte sich knapp in 39:58 Minuten vor Krannich und Sebastian Stöckl vom LTC Berlin durch.

Es steht allerdings fest, dass der Sieger der beiden bisherigen Langstreckenrennen, Dennis Heberer, in den kommenden Wochen nicht mehr an der Luckenwalder Laufserie teilnehmen kann. Und von den übrigen Spitzenkräften werden zumindest am vierten und letzten Crosslauf die Mittelstrecken-Asse Clemens Herfarth, Till Czisnik, Leandra Lorenz, Annika Koil sowie Langstreckler Christian Krannich wohl kaum noch einmal am Start sein, denn tags zuvor treten sie bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Ingolstadt an. Das dürfte für andere wie etwa den früheren Seriensieger Jonas Engler die Möglichkeit bieten, noch mit guten Chancen in den Kampf auf die Gesamtpokale einzugreifen.

Kreis-Crossmeister Teltow-Fläming 2019

Kurzstrecke w05: Florentine Lehmann/LLG Luckenwalde, w07: Luna Wand/RSV Mellensee, w08: Pia Scholz/RSV Mellensee, w09: Neela Holtz/RSV Mellensee, w10: Mia Schulz/RSV Mellensee, w11: Carolin Bruch/LLG Luckenwalde, w12: Thea Lengefeld/LLG Luckenwalde, w13: Leni Gedicke/LLG Luckenwalde, w14: Lina Schunke/Mahlower SV.

m05: Paul Fiete Radfan/FSV Luckenwalde, m06: Fridjof von Miller/Luckenwealde, m07: Lukas Hentzelt/Rangsdorf, m08: Phil Melchert/SSV Jüterbog, m09: Jonas Schöpfe/LLG Luckenwalde, m10: Philipp Gerstengarbe/LLG Luckenwalde, m11: Julian Ziegelski/SSV Jüterbog, m12: Maximilian Scholz/RSV Mellensee, m13: Joshua Misch/LSV Delphin Ludwigsfelde, m14: Jannes Abicht/LLG Luckenwalde, m15: Steven Sprenger/LC Jüterbog.

Mittelstrecke wu18: Alexandra Keil/LLG Luckenwalde, wu20: Teresa Wahl/Blankenfelde, w20: Magdalena Mai/LLG Luckenwalder, w35: Sabrina Scholz/Luckenwalde, w40: Daniela Funke/Team de Luk, w50: Babette Schulz/Luckenwalde, w55: Silvia Schierz/SSV Jüterbog, w60: Martina Müller/MSV Zossen, w65: Heidemarie Ulbrich/Luckenwalde.

m13: Ilian Prill/Ruhlsdorf, mu18: Moritz Wenzel/Ruhlsdorfer BC, mu20: Lucas Prill/LLG Luckenwalde, m20: Benjamin Hartwig/SPD Teltow-Fläming, m30: Patrick Schrock/Luckenwalde, m35: Peter Noeske/LLG Luckenwalde, m40: Lukas Gerstengarbe/LLG Luckenwalde, m45: Rajko Prill/Nuthe-Urstromtal, m60: Frank Kelch/LLG Luckenwalde, m70: Dietmar Große/MSV Zossen.

Langstrecke w50: Wenke Nöldner/Luckenwalde, m20: Christoph Achnitz/Radteam Seidel, m30: Manuel Haberland/ToGro, m35: Thomas Benke/ToGro, m40: Marcus Neumann/LLG Luckenwalde, m45: Mathias Plichta/Luckenwalde, m50: Andreas Knoepke/Luckenwalde, m55: Andy Blohm/SC Trebbin

Der dritte Lauf der diesjährigen Luckenwalder Serie findet traditionell am Gymnasium der Teltow-Fläming-Kreisstadt mit Start am Tierpark statt. Am Sonntag können wie schon zum Auftakt am Sportplatz Baruther Tor Punkte für die EMB-TF-Cup-Volkslaufserie gesammelt werden. Ab 10 Uhr geht es auf die etwas längeren Strecken als bisher, die aber dafür relativ flach sind.

Anmeldungen sind bis Freitag online über die Homepage www.llg-luckenwalde.de oder vor Ort bis gut eine halbe Stunde vor Ort möglich.

Von Siegmund Slatosch

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