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Teltow-Fläming Viele Podestplätze für junge Sportler aus Luckenwalde und Jüterbog
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18:53 29.11.2018
Landescrossmeisterschaft von Berlin und Brandenburg im Berliner Olympiapark. Emilia Hollstein (Startnummer 814, AK9) von der LLG Luckenwalde freute sich über Bronze. Quelle: Privat
Luckenwalde

Kopfschütteln gab es bei den Verantwortlichen der hiesigen Leichtathletikvereine, denn der berlin-brandenburgische Landescross und der Teampokal der Nachwuchsaltersklassen aus den Landesstützpunkten Brandenburgs fielen in diesem Jahr auf einen Termin. Deshalb war erwartbar, dass der Landescross im Berliner Olympiapark von den Brandenburger Vereinen recht stiefmütterlich behandelt wurde.

Punktlandung der jüngsten Luckenwalder

Die jüngsten Luckenwalder Sportler störte das wenig. Die Acht- und Neunjährigen, die im landesweiten KiLa-Wettbewerb den zweiten Teamplatz belegten, schafften eine Punktlandung. Während der zuletzt verletzte Jüngste des LLG-Quartetts, Jonas Schöpfe in der AK m8 noch Platz sechs hinter dem viertplatzierten Phill Melchert (SSV Jüterbog) erreichte, siegte der ein Jahr ältere Phillipp Gerstengarbe mit deutlichem Vorsprung als neuer Brandenburgischer Meister.

Für den zuvor kränkelnden Nic Gedicke reichte es trotz seines Handicaps noch zu Platz vier, und Cem Röber sorgte als dritter LLGler auf einem vorderen Platz für den Sieg der Luckenwalder auch in der Mannschaftswertung. Julian Zigelski (SSV) konnte sich ebenfalls unter den schnellsten Zehn platzieren. Während man den Sieg der LLG-Jungen schon fast erwartete, sorgten die gleichaltrigen Mädchen des Vereins für eine faustdicke Überraschung. Emilia Hollstein (AK9) erlief sich mit Rang drei einen Podestplatz. In der Altersklasse 8 darf sich Selina Jahn sogar brandenburgische Meisterin nennen, die sich knapp vor Kira Neumann vom SSV Jüterbog durchsetzte. Ergänzt durch die ausdauererprobte Isabel Niendorf reichte es auch hier für die drei Luckenwalderinnen zum Mannschaftssieg, die Alina Reiche als Vierte im Bunde bei ihrem Wettkampfdebüt absicherte.

Jannes Abicht nutzt Gunst der Stunde

In der Altersklasse der 13-Jährigen nutzte Jannes Abicht die Gunst der Stunde. Da sich im Stützpunkt Jüterbog/Luckenwalde aufgrund zahlreicher Absagen diesmal kein komplettes Team für den Stützpunktpokal zusammenstellen ließ, startete er ebenfalls beim Landescross. Gegen das Potsdamer Ausnahmetalent Matti Leuteritz hatte er erwartungsgemäß wenig Chancen, doch mit geringem Abstand auf den Zweiten durfte er als Gesamtdritter des Landes auf das Siegerpodest.

Die 15 Jahre alte, mehrfache Landesmeisterin Ronja Neumann vom SSV Jüterbog, erlief sich mit Platz drei erneut einen Podestplatz in ihrer Landeswertung. Bei den etwas älteren Jugendlichen sollten sich die U18-Mädchen der LLG trotz vor allem aus gesundheitlichen Gründen wenig Vorbereitung eine vordere Teamplatzierung im Pool der Berlin-Brandenburger holen. Doch die vermeintlich Gesündeste des LLG-Trios, Alexandra Keil, fiel plötzlich aus. Mathilda Mai und Rebekka Haschker konnten sich somit einen Lauf bis an den Anschlag ersparen, zumal der Berliner Verband eine Wertung der SSV-Jüterbogerin Alissa Kessler aus der gemeinsamen Startgemeinschaft nicht zuließ und die Mindestzahl drei damit nicht erreicht werden konnte. Das wiederum störte die Jugendlichen um Julius Bennin und Lucas Prill in der Altersklasse mu20 wenig. Auch sie gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe, aber durch Leonard Hinze mit einem jüngeren LLG-Debütanten ergänzt, erliefen sich immerhin Platz zwei in der Teamwertung.

2019 Landescross wieder in Ludwigsfelde

Die Freude der Luckenwalder war auf der Heimfahrt groß, doch den Wermutstropfen mit einer diesmal etwas unglücklich organisierten Veranstaltung hätten sie sich gerne erspart. Im nächsten Jahr wird der Landescross wieder in Ludwigsfelde ausgetragen. Die dortigen Verantwortlichen um Vereinsboss Uwe Manker stehen für Routine und Organisationsqualität.

Von Siegmund Slatosch

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