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Teltow-Fläming Vierfachtriumph für Dennis Heberer
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07:12 16.03.2018
Crosslaufserien-Dominator Dennis Heberer (Startnummer: 1655) entschied auch den vierten Lauf für sich. Quelle: Frank Neßler
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Luckenwalde

Dennis Heberer (Team Kimbia) prägte die 36. Auflage der Luckenwalder Crosslaufserie wie kein anderer Sportler in den Jahren zuvor. Der 21-jährige Berliner dominierte jeweils das Geschehen in den letzten vier Wochen auf den langen Strecken der Veranstaltungsreihe. Auch am Sonntag. Beim abschließenden Lauf über 8,6 Kilometer in den Hügeln hinter dem Seelenbinder-Stadion war Heberer von der Konkurrenz nicht zu stellen. In einer Zeit von 32:06 Minuten verwies er den Trebbiner Daniel Schröder (32:51 min), der fast eine Minute schneller war als im Vorjahr, und Sebastian Stöckl (LTC Berlin/34:33 min) auf die Plätze.

Gesamtsieger Heberer hat Spaß am Laufen

„Die Luckenwalder Crosslaufserie ist eine sehr gute Herausforderung. Es sind schnelle Läufer am Start“, erklärte Gesamtsieger Heberer nach seinem Vierfachtriumph. Ihm hat es viel Spaß gemacht. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Nicolas Albl, der am Sonntag in 37:06 min über 8,6 Kilometer Achter wurde, ist er nun gut vorbereitet auf die nächsten sportlichen Herausforderungen. Beide wollen Anfang April beim Paris-Marathon starten. Erstmals nahm Heberer in diesem Jahr an allen vier Läufen der Luckenwalder Crosslaufserie teil. „Auch wenn mir Wald- und Crossläufe eher schwer fallen, sie sind gut, um Kraft aufzubauen“, erklärte Heberer. Er bezeichnete es als schwierig, Woche für Woche vorneweg zu laufen. „Ich hatte jedoch dabei ein gutes Gefühl und wusste, dass ich mir die Strecken richtig einteilen kann“, sagt der Crosslaufserien-Sieger 2018.

Wettergott Petrus verwöhnte zum Abschluss der Serie am Sonntag alle Teilnehmer nach drei frostigen Wochen mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein. Dies schlug sich in den Starterzahlen nieder. Rund 220 Teilnehmer wurden gezählt, auch die gelaufenen Zeiten waren überwiegend besser als im Vorjahr.

Moritz Gutschmidt (LG Süd) gewinnt auf der Mittelstrecke

Auf der gut fünf Kilometer langen Mittelstrecke konnte zwar Lauf-As Friedrich Heine vom SC Potsdam aufgrund von „nur“ zwei Siegen nicht mehr in den Gesamtpokalkampf eingreifen, doch mit schnellen 19:10 Minuten setzte er sich gegen den starken LG Südler Moritz Gutschmidt knapp durch. Der wiederum sowie dessen Vereinskamerad Ole Specht als Drittplatzierter sahen das sehr gelassen. Zum einen hatten sie tags zuvor mit einem weiteren Vereinskameraden zusammen bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Ohrdruf (Thüringen) in ihrer Altersklasse die Bronzemedaille geholt, zum anderen standen sie schon als Gesamtpokalsieger beziehungsweise Zweiter fest. Der Mahlower Philipp Kröning nutzte eine gute Platzierung im letzten Lauf noch zum Sieg in seiner Altersklasse, war im Gleichstand mit dem Luckenwalder LLGler Lucas Prill auf Gesamtpokalplatz drei einbrachte.

Bei den Frauen lief es ähnlich. Lauf-As Leandra Lorenz siegte deutlich in schnellen 20:53 Minuten. Sie hatte aber ebenfalls aufgrund geringerer Starts keine Chance mehr auf den Gesamtpokal. Den sicherte sich mit konstanten Leistungen Annika Koihl vom LTC Berlin vor Routinier Marita Wahl und LLG-Nachwuchs Tilly Mai.

Nachdem er im dritten Lauf ausgesetzt hatte, gelang dem Potsdamer Oldie Ekkehard Sandau/m75 die Fortsetzung seiner Siegesserie. Die wiederholten Sandgrubendurchläufe absolvierte er am Sonntag gewohnt souverän und gewann damit den Gesamtpokal der über 60-Jährigen vor dem Radfahrenthusiasten Horst Dworatzek aus Glienick und Jürgen Döhnert aus Blankenfelde. Bemerkenswert hier die unglaublichen Willensleistungen der beiden ältesten Teilnehmer Achim Zimmermann aus Zossen und des LLG-Heimkehrers Gerhard Brock.

Neunjähriger Philipp Gerstengarbe beweist Willensstärke

Auf der 1,8 Kilometer Kurzstrecke hatte Philipp Gerstengarbe von der LLG etwas Mühe, seine älteren Konkurrenten auf Distanz zu halten. Dies gelang ihm jedoch mit seiner unbändigen Willenskraft in sehr schnellen 7:41 min erneut. Damit ist er als erster Neunjähriger Gesamtpokalsieger der Acht- bis Elfjährigen vor den beiden elfjährigen LG Südlern Jannis Dannehl und Benjamin Scholz. Bei den Mädchen siegte LG Süd-Nachwuchs-As Viktoria Kamml auch im vierten Lauf vor der heimischen Thea Lengefeld, gefolgt diesmal von einer der Jüngsten, der achtjährigen Kira Neumann vom SSV Jüterbog. Die beiden Erstgenannten nahmen damit die Gesamtpokale in Gold und Silber der Altersgruppe 8 bis 11 Jahre entgegen. Platz drei ging an Sophia Lempio (LG Süd Berlin).

Etwas unterschiedlich ging es bei den Zwölf- bis 15-Jährigen auf der Kurzstrecke zu. Clemens Herfarth von der LG Süd Berlin musste diesmal ein deutlich schnelleres Tempo als im Vorjahr zeigen. Das gelang dem neuen Gesamtpokalsieger eindrucksvoll in 6:17 min. Mit Luca Schweigert wollte hier einer der zuletzt krankheitsbedingten Pechvögel der LLG Luckenwalde wenigstens im letzten Lauf noch einmal sein wahres Können zeigen. Platz zwei in der Tageswertung zeigte dem Luckenwalder mit dem großen Kämpferherzen allerdings, dass er weiter Geduld im Aufbautraining haben muss. Für den Trebbiner Emanuel Schmücker reichte es noch zu Gesamtserienplatz zwei. LLG-Youngster Jannes Abicht nutzte mit einer couragierten Leistung Platz drei in der Tageswertung zu Bronze in der Gesamtwertung.

Von Frank Neßler

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