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Welt- und Europameister in Luckenwalde

Rettungssport/DLRG Luckenwalde Welt- und Europameister in Luckenwalde

Zum Erwin-Wendrich-Pokal haben die Rettungsschwimmer der DLRG Luckenwalde in diesem Jahr wieder in die Fläming-Therme eingeladen. Mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler aus sieben Bundesländern waren am Start. Zwei Teams prägten den Wettkampf.

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Immer häufiger wird von den Rettungssportlern der Schrittstart angewandt. So auch am Sonnabend in der Luckenwalder Fläming-Therme.

Quelle: Steph Dittschar

Luckenwalde. Volles Haus am Sonnabend in der Fläming-Therme. Nach einjähriger Pause hatte der DLRG-Stadtverband Luckenwalde wieder zum Erwin-Wendrich-Pokal eingeladen. Der Wettbewerb erlebte seine 15. Auflage. 123 deutsche Rettungssportler folgten der Einladung. Teams aus Hamburg-Altona, Berlin-Tempelhof, Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf, vom Kreisverband Oder-Spree (Brandenburg), aus Sachsen-Anhalt, Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern), Baunatal (Hessen), Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) und vom gastgebenden Stadtverband waren am Start.

Königsdisziplin zum Abschluss

Nach einer Schweigeminute für den Anfang Februar im Alter von 66 Jahren verstorbenen DLRG-Bundespräsidenten Hans-Hubert Hatje ging es in der Fläming-Therme um schnelle Zeiten. Neben der offenen Altersklasse gab es beim diesjährigen Wendrich-Pokal wieder eine Juniorenwertung. Zwei Mannschaften prägten die Wettbewerbe. Rettungssportler aus Sachsen-Anhalt und aus Luckenwalde erkämpften das Gros der Medaillenränge in den insgesamt neun Wettbewerben.

„Viele starke Schwimmer waren am Start“, sagt Daniel Kuhrmann vom gastgebenden DLRG-Stadtverband, „unser Nachwuchs sammelte Erfolge und Erfahrungen.“

Zum Abschluss stand die Königsdisziplin, das 200 Meter Superlifesaver, auf dem Programm. Alle wichtigen Elemente des Rettungsschwimmens sind hier vereint. Begonnen wird mit 75 Meter Kraul, dann wird eine Puppe aufgenommen, die einem Menschen mit 60 Kilogramm Körpergewicht entspricht, sie muss 25 Meter geschleppt werden. Danach ziehen die Rettungssportler ihre Flossen an und schwimmen 100 Meter Lifesaver. Dabei haben sie einen Rettungsgurt um und nehmen nach 50 Metern die Puppe auf, die mit Hilfe des Gurtretters weitere 50 Meter im Wasser transportiert werden muss. Laura Ernicke und Pascal Walbrach aus Luckenwalde schafften es hier aufs Treppchen.

Gute Stimmung in der Fläming-Therme

Die Zuschauer verfolgten das Geschehen im Wasser von der Tribüne aus. Sie erlebten Welt- und Europameister in Aktion. Es herrschte eine gute Stimmung. Eine Vielzahl von Helfern und Kampfrichtern sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes. Die Siegerehrung fand am Samstagabend im Hotel „Märkischer Hof“ statt. Die Gesamtwertung sicherte sich die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt vor den Gastgebern und den Rettungssportlern aus Rheda-Wiedenbrück. Das beste Damenteam stellte der gastgebende Stadtverband punktgleich mit den Schwimmerinnen aus Sachsen-Anhalt. Auch die erfolgreichste Herrenmannschaft kam aus Sachsen-Anhalt.

Von Frank Neßler

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