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Sportbuzzer Moritz Ende fehlt gegen die Füchse
Sportbuzzer Moritz Ende fehlt gegen die Füchse
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19:22 11.12.2018
Moritz Ende hat für den VfL in dieser Saison 39 Treffern erzielt – ist aber derzeit verletzt. Quelle: foto: Heiko Voigt
Potsdam

Natürlich wird Moritz Ende in der MBS-Arena sein, wenn auch nicht auf seiner Wunschposition, ein Bänderriss im Knöchel macht einen Einsatz am Freitag unmöglich: Sitzplatz statt Spielfeld. „Ich hätte gerade in einem Derby sehr gerne mitgespielt. Die Duelle mit den Füchsen sind schon auf Nachwuchsebene besondere Spiele. Dazu kommt: Die Halle wird gut gefüllt sein und ich schaue natürlich auch zu“, sagt der Rechtsaußen des Handball-Drittligisten 1. VfL Potsdam, der am Dienstag im Training umgeknickt ist und einige Wochen ausfällt. Am Montag feierte der Linkshänder seinen 19. Geburtstag – turbulente Tage für den Linkshänder.

Beim Duell in der 3. Liga Nord gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II (Start: 19 Uhr) fällt mit Ende ein Nachwuchstalent aus, das in dieser Saison bisher alle Partien bestritt und zu einer der prägenden Figuren des VfL-Ensembles aufgestiegen ist. Bei der letzten Heimpartie gegen Hannover-Burgwedel markierte Ende wenige Sekunden vor dem Abpfiff den Treffer zum 29:29 – insgesamt waren ihm fünf Treffer gelungen. Endes markantestes sportliches Merkmal: Eine enorme Sprungkraft, die in einer langen Flugphase endet – und die an den im Sommer 2017 zum HC Elbflorenz gewechselten Nils „flying“ Gugisch erinnert. In der internen Torschützenliste liegt Ende mit 39 Treffern auf Rang vier – nur Matti Spengler (40), Robin Huntz (48) und Yannik Münchberger (90) haben häufiger getroffen. „Moritz wird erst wieder im nächsten Jahr spielen können“, bedauert VfL-Trainer Daniel Deutsch. „Er hatte gute Spiele in dieser Spielzeit. Das Pech des einen ist die Chance des anderen. Philipp Jochimsen ist hochmotiviert zu spielen. Er zeigt im Training gute Leistungen und wird sich beweisen.

Bereits mit 16 Jahren debütierte Ende in der ersten Mannschaft. „Das hat mir auch das Gefühl gegeben, dass ich auf einem guten Weg bin“, sagt Ende, „der Männerhandball war teilweise eine komplett andere Welt – beispielsweise, als wir vor 3000 Zuschauern beim HSV Hamburg gespielt haben.“ Im November verlängerte der Club den Mitte 2020 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2022. Zu den Vorbildern gehören Füchse-Star Hans Lindberg („ich trage extra wie er das Trikot mit der Nummer 18“) und der Ludwigsfelder Christian Sprenger. Mit Sprenger, der seine aktive Laufbahn nach vielen Jahren beim THW Kiel und in der Nationalmanschaft 2017 beendet hat, verbinden Moritz Ende verblüffende regionale Parallelen: Der Linkshänder stammt ebenfalls aus Ahrensdorf, hat bei der HSG mit dem Handball begonnen und wechselte dann zum Ludwigsfelder HC. „Ich hoffe, dass ich auch irgendwann mal in der ersten Liga spielen werde“, sagt Ende, der 2012 aus der Autobauerstadt zu den Adlern kam, im Sommer sein Abitur ablegen will und ein Lehramtsstudium (Fächer Sport und LER) beginnen will.

Erst einmal aber steht das Derby auf dem Programm – die Personallage ist angespannt beim VfL. Dominik Steinbuch (Rückraum) und Fabian Pellegrini (Tor) fallen mit Muskelfaserrissen im hinteren Oberschenkel aus. Jan Jochens hat im letzten A-Jugend-Spiel einen Ball an den Kopf bekommen und kann vorerst auch nicht trainieren. „Hinter ihm steht auch ein Fragezeichen“, sagt Trainer Deutsch, „dazu haben wir ein paar kränkelnde Spieler.“ Die Reserve des Berliner Bundeslisten ist derzeit Tabellenneunter (14:16 Punkte), der VfL liegt auf Platz sieben (15:13). „Der Gegner, eine junge Mannschaft wie wir, ist individuell stark besetzt“, urteilt Ende und verspricht: „Ich werde der Lauteste sein beim Anfeuern.“

Von Lars Sittig

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