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Sportbuzzer OSC nach Pokalkrimi im Viertelfinale
Sportbuzzer OSC nach Pokalkrimi im Viertelfinale
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10:08 13.11.2017
Trug in einem spannenden Spiel mit drei Toren maßgeblich zum Viertelfinaleinzug des OSC Potsdam bei: Deni Cerniar. Quelle: Foto: SAndra seifert
Potsdam

Am Ende reckte Kapitän Hannes Schulz die Faust in die Luft. Nach einem harten Kampf sind die Wasserballer des OSC Potsdam am Samstag in das Viertelfinale des deutschen Wasserball Pokals eingezogen. Denkbar knapp mit 10:9 (5:5) schlug man die White Sharks aus Hannover, die dem OSC alles abverlangten. Immer wieder wechselte die Führung im Potsdamer Sport- und Freizeitbad „Blu“. Immer wieder schienen mal die Jungs von Trainer Alexander Tchigir und mal die Gäste aus Hannover dem Sieg näher zu sein. Am Ende setzte sich der OSC dann allerdings auch wegen der besseren Einzelspieler durch: „Wir sind selber schuld“, sagte Tchigir hinterher, „Wir wussten, dass wir besser sind. Aber wir haben heute nicht hundertprozentig als Mannschaft gespielt. Aber gewonnen ist gewonnen“.

Dabei ging es nicht gut los für den OSC. Nach einem Doppelpack von Marvin Götz lag Hannover im ersten Viertel schnell mit zwei Toren vorne. Beim OSC schien es dagegen, als wenn der Ball einfach nicht ins Tor wollte. Erst nach einer Auszeit von Tchigir fand auch der OSC ins Spiel – und kam durch Tore von Tomi Tadin und Deni Cerniar noch im ersten Viertel zum Ausgleich.

Pokalkrimi, der seinen Namen verdient

Danach entwickelte sich ein Pokalkrimi, der seinen Namen verdient. Es ging hin und her. Nie konnte sich eines der Teams mit zwei Treffern absetzen. In der Abwehr bekam der OSC dabei zu viele leichte Tore, wie Tchigir hinterher anmahnte – und vorne scheiterte man immer wieder am stark aufspielenden hannoverschen Torwart Kevin Götz. Ein ums andere Mal bekam der Keeper seine Hand noch an den Ball, lenkte Würfe an Latte und Pfosten und verhinderte so, dass die Potsdamer davonzogen.

So ging es mit 5:5 in die Halbzeitpause. Vor dem letzten Viertel lagen die Gäste sogar mit 8:7 in Front. Da allerdings setzte sich dann das stärkere von zwei kämpfenden Teams durch. Mit 3:1 Toren gewann der OSC das letzte Viertel. Weil die Potsdamer zum Schluss konditionell stärker waren. „Und weil wir dann einfach auch mehr Erfahrung im Wasser hatten“, sagte Kapitän Hannes Schulz nach dem Spiel. Eine knappe Minute vor Schluss traf Ferdinand Korbel zum entscheidenden 10:9.

Zu lässige Einstellung

Dass der OSC das Spiel nicht früher entscheiden konnte, lag laut Kapitän Schulz wohl auch an einer etwas zu lässigen Einstellung: „Alle wussten, dass wir besser sind. Und vielleicht haben dann einfach die letzten drei, vier Prozent gefehlt.“

Am kommenden Wochenende muss sich das ändern. Dann steht der schwere Doppelspieltag bei Bayer Uerdingen und dem ASC Duisburg an.

Von Ansgar Nehls

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