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Sportbuzzer Philipp Wiewald tritt bei Junioren-WM an
Sportbuzzer Philipp Wiewald tritt bei Junioren-WM an
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18:41 11.09.2018
Sieben Potsdamer bei der Triathlon-WM: Lasse Lührs, Philipp Wiewald, Physiotherapeut Mathias Dietze (oben, v.l.), Laura Lindemann, Nina Eim, Trainer Ron Schmidt (Mitte, v.l.) und Selina Klamt (u.). Quelle: privat
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Potsdam

Als er ihn zum ersten Mal hörte, mochte Philipp Wiewald seinen Spitznamen nicht besonders. „Wir haben beim Lauf-ABC ein bisschen rumgealbert. Irgendwann hat mich Herr Schmidt gefragt, ob ich weiß, wer Vivaldi ist. Seither hat er mich so genannt“, erzählt der Triathlet über die Entstehung seines Spitznamens „Wiewaldi“. „Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, jeder nennt mich inzwischen so.“ Herr Schmidt ist Ron Schmidt, Wiewalds Trainer in Potsdam. Dorthin kam Wiewald vor vier Jahren aus dem thüringischen Gotha an die Sportschule.

Philipp Wiewald nimmt erstmalig an einer Junioren-WM teil

Seither hat sich der 18-Jährige enorm weiterentwickelt, der bisherige Höhepunkt ist die erstmalige Teilnahme an einer Junioren-Weltmeisterschaft am Sonnabend (5.15 Uhr MESZ) in der Stadt Gold Coast (Australien). „Es ist der erste internationale Wettbewerb überhaupt, vorher bin ich häufig ganz knapp an der Qualifikation zur EM oder WM gescheitert. Das ist hier schon etwas anderes, ich war noch nie so weit weg“, berichtet der Sportschüler, der 2020 sein Abitur macht.

Zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee getroffen

In der 591 000-Einwohner-Stadt logiert das Team im 36. Stock eines Hotels. „Der Blick über die Stadt und zum Strand, das ist schon ziemlich cool“, zeigt sich Wiewald von der Kulisse beeindruckt. Genauso wie von den berühmten Trainingspartnern. „Beim Laufen haben wir kürzlich die Brownlee-Brüder getroffen, die habe ich vorher noch nie gesehen. Da bin ich automatisch ein bisschen schneller gelaufen, auch wenn ich das eigentlich gar nicht wollte“, erzählt Wiewald mit einem Lachen. Die Engländer sind Superstars der Szene, Alistair Brownlee unter anderem zweifacher Olympiasieger.

Trainer Ron Schmidt sieht im Schwimmen noch viel Potential

Von einem eigenen Sieg bei seinem WM-Debüt will Wiewald allerdings nicht wissen. „Ich kann das Niveau schwer einschätzen, die Top-20 wären schon cool“, sagt der Potsdamer. Sein Trainer ergänzt: „Wenn das Rennen für ihn sehr gut läuft, dann kann er auch in die Top-10 kommen, er ist unser Joker. Der Oberknackpunkt ist aber das Schwimmen“, erklärt Ron Schmidt. Denn da liegt noch das größte Entwicklungspotenzial für den Triathleten. „Ich hatte schon immer eine Schwäche beim Schwimmen. Wir arbeiten ziemlich hart daran, es geht langsam voran“, erzählt Wiewald, der sich selbst als etwas zu unbeweglich fürs Schwimmen sieht. Eine Einschätzung, die auch sein Trainer teilt: „Er ist wie ein kleiner Bodybuilder, ein laufender Muskel.“

Am Sonnabend wird sich der Potsdamer kurz vor dem Rennen wieder Lieder von Linkin Park anhören, um für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen „in Schwung“ zu kommen, wie er sagt.

Von Stephan Henke

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