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Sportbuzzer Hanka Kupfernagel wird DM-Zweite
Sportbuzzer Hanka Kupfernagel wird DM-Zweite
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19:37 13.01.2019
Hanka Kupfernagel (l.) gratuliert Elisabeth Brandau zum Sieg bei den Deutschen Radcross-Meisterschaften in Kleinmachnow. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
Kleinmachnow

Sie kann es noch immer. Mit 44 Jahren und fast drei Jahre nach ihrem Karriereende wurde Hanka Kupfernagel am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften im Radcross in Kleinmachnow Zweite hinter Elisabeth Brandau, die ihren Titel erfolgreich verteidigte. Aber

Die Deutschen Meisterschaften im Radcross hielten, was sie versprachen. Auf Deutschlands beliebtester Strecke in den Kleinmachnower Kiebitzbergen ging es vom Nachwuchs bis zur Elite richtig rund.

im Mittelpunkt stand vor mehreren tausend Zuschauern – darunter viel Prominenz mit Ex-Weltmeister Mike Kluge und Tour de France-Etappensieger Olaf Ludwig – die Ex-Weltmeisterin, die sich extra für das Rennen in den Kiebitzbergen noch einmal fit gemacht hatte.

Die Strecke schon 1000 Mal gefahren

Während Favoritin Elisabeth Brandau, im Vorjahr immerhin WM-Fünfte, das Rennen von der Spitze weg bestimmte, hatte sich Hanka Kupfernagel das Rennen gut eingeteilt, kämpfte sich aus der hinteren Startposition in die Medaillenränge und hielt das bis zum Schluss durch und sauste mit dem Victory-Zeichen über die Zielgerade. „Ich bin total stolz auf die Silbermedaille. Obwohl man im Rennen wie im Tunnel ist, habe ich viele bekannte Stimmen bei den Anfeuerungen der Zuschauer gehört. Das hat mich sehr motiviert und ich bin dankbar, dass ich das erleben durfte. Dass ich die Strecke schon 1000 Mal gefahren bin, hat mir sicherlich geholfen. Der Dauerregen hat mir nichts ausgemacht. Das ist Radcross“, meinte die nun bei Freiburg/Breisgau lebende Thüringerin. „Weitere Rennen sind aber kein Thema. Jetzt genieße ich erst mal diesen zweiten Platz und werde mit allen feiern, die mir dabei geholfen haben“, erteilte sie einem Comeback womöglich auch bei der Radcross-Weltmeisterschaft in drei Wochen in Dänemark eine klare Absage.

Familienunternehmen Brandau

Dort will die deutsche Meisterin Elisabeth Brandau (Schönaich) wieder mit der Weltspitze mitmischen. Die 33-Jährige sagte: „Es hat Spaß gemacht, danke an Hanka, die für Spannung gesorgt hat. Die Strecke war schwer, ich kannte sie vorher nicht.“ Die Heilpraktikerin managt Sport und Beruf mit Ehemann Marco Brandau und den beiden Söhnen Maximilian (dreieinhalb Jahre) sowie Alexander (anderthalb Jahre) im Familienbetrieb. Ihr großes Ziel ist es, sich als Mountainbikerin für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren.

Im parallel ausgetragenen U23-Rennen wurden die Brandenburgerinnen Larissa Luttuschka (Finsterwalde) Zweite und Clea Seidel (Luckenwalde) Dritte hinter Meisterin Emma Eydt (Queidersbach).

Meisen setzt seine Titelserie fort

In der Männer-Elite behauptete sich zum vierten Mal, davon zum dritten Mal in Folge, Marcel Meisen. Der gerade 30 Jahre alt gewordene Stolberger baute auf dem 2,9 Kilometer langen Rundkurs schnell seine Führung aus und erreichte nach 23,2 Kilometern mit 1:18 Minuten Vorsprung als Solist das Ziel. Bei der WM will er in die Top Ten fahren. Ex-Radprofi Paul Voß aus Potsdam kam bei seinem Comeback für ein Rennen auf Platz sieben.

Udo Sprenger, Vizepräsident im Bund Deutscher Radfahrer (BDR), lobte den Veranstalter vom RSV Eintracht: „Kleinmachnow ist in Deutschland das Mekka im Radcross. Die Strecke gibt einfach alles her, was diesen Sport ausmacht. Und hier sind immer viele Fahrer und Fans dabei.“

Von Peter Stein

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