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Sportbuzzer Stahnsdorfer Pfingsten freut sich auf D-Tour
Sportbuzzer Stahnsdorfer Pfingsten freut sich auf D-Tour
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18:13 22.08.2018
Bei der Rundfahrt in Tschechien konnte sich Christoph Pfingsten kürzlich mit dem Gelben Trikot schmücken. Quelle: foto: privat
Stahnsdorf

„Damals stand ich als kleiner Junge an der Strecke und habe begeistert zugeschaut“, erinnert sich der Stahnsdorfer Christoph Pfingsten an die Deutschland-Tour von 2000, als die letzte Etappe von Potsdam nach Berlin führte. 2008 war dann Schluss mit der Landesrundfahrt. Nun steht sie nach zehn Jahren vor dem Comeback. Am Donnerstag geht es mit der 1. Etappe von Koblenz nach Bonn los. Nach vier Etappen und 740 Kilometern ist am Sonntag in Stuttgart Schluss. „Das hört sich zwar recht klein an, aber für uns deutsche Radprofis ist das eines der wichtigsten Rennen des Jahres. Ich bin hochmotiviert und freue mich, dass es die Deutschland-Tour wieder gibt“, stellt Pfingsten fest.

Live im TV

Vor allem, dass die öffentlich-rechtlichen TV-Sender live übertragen, sei eine tolle Sache. Pfingsten sagt: „In den letzten Jahren sind so viele Radrennen in Deutschland weggebrochen. Deshalb ist die Deutschland-Tour ein Hoffnungsschimmer. Vor allem wir deutschen Radprofis sind heiß auf das Rennen und wollen uns gut präsentieren.“ Pfingsten wird einer der wichtigsten Helfer für Sprinter Pascal Ackermann in seinem deutschen Team Bora-Hansgrohe sein. „Bei dem relativ flachen Kurs sollte man davon ausgehen, dass die Sprinter berechtigte Chancen haben“, schätzt Pfingsten ein, der nach dem erfolgreichen Giro d’Italia auch in der zweiten Saisonhälfte eine gute Form zeigen will.

Im Gelben Trikot

Zuletzt konnte er bei der Tschechien-Rundfahrt sogar ins Gelbe Trikot schlüpfen. Sein Team hatte das Mannschaftszeitfahren gewonnen und Pfingsten war „zufällig“, wie der gebürtige Potsdamer meint, als Erster über den Zielstrich gefahren. Doch vor der 2. Etappe stieg der 30-Jährige wegen einer Grippe aus. „Ich wollte gesundheitlich nichts riskieren. Deshalb habe ich auch auf die Cyclassics am Sonntag in Hamburg verzichtet. Ich hoffe, ich bekomme bei der Deutschland-Tour die Chance, in eine Fluchtgruppe zu gelangen. Aber die Konkurrenz ist sehr stark, das wird nicht ohne“, berichtet der Radprofi, der in den letzten Tagen zu Hause auf den Straßen Brandenburgs trainierte und so die Chance hatte, seinen elf Wochen alten Sohn Mateo auf den Arm zu nehmen. „Der wächst und gedeiht prächtig. Ich bin stolz auf den Kleinen“, meint Pfingsten, der auch zum vorläufigen deutschen Aufgebot für die WM Ende September in Innsbruck/Österreich gehört.

Dann hat Pfingsten, der 1997 mit dem Radsport begann, noch einen Wunsch: „Jetzt führt die Deutschland-Tour ja eher durch Südwestdeutschland. Vielleicht kommt sie ja in den nächsten Jahren auch wieder in den Berlin-Brandenburger Raum.“ So wie damals vor 18 Jahren. „Da habe ich als kleiner Junge davon geträumt, später mal im bunten Peloton bei den Profis mitzufahren.“

Von Peter Stein

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