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SVB 03 Babelsberg schlägt Luckenwalde 3:0
Sportbuzzer SVB 03 Babelsberg schlägt Luckenwalde 3:0
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22:11 14.03.2018
Der Luckenwalder Clemens Koplin (l.) im Duell mit Andis Shala vom SV Babelsberg 03. Quelle: foto: Jan Kuppert
Potsdam

„Wir müssen ruhig spielen, sicher kombinieren und dann zuschlagen, so wie gegen Chemie Leipzig.“ Diese Devise hatte Tino Schmidt, Mittelfeldakteur von Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 im Brandenburg-Duell gegen den FSV Luckenwalde ausgegeben. Allerdings dauerte es am Mittwochabend vor 1321 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion bei durchgehender Überlegenheit des Gastgebers bis zur 63. Minute, ehe der Bann im Nachholspiel gebrochen war.

Das erste Achtungszeichen setzten aber die Hutstädter. Pascal Borowski schoss die Kugel knapp am Babelsberger Kasten vorbei (5.). Dann übernahmen die Filmstädter das Kommando. Bei Gelegenheiten für Schmidt und Abdulkadir Beyazit fehlte nicht viel zum Führungstreffer. Die beste Chance bot sich Schmidt, der sich wie schon in Fürstenwalde als bester Babelsberger entpuppte. Sein Schuss ging knapp vorbei (21.).

Erst nach über einer Stunde bricht der Bann

Die Bemühungen der Gäste verpufften schnell. Daran änderte auch der fast ununterbrochen lautstark an der Seitenlinie dirigierende Trainer Sven Thoß nichts. Zweimal war FSV-Torwart Robert Petereit zur Stelle. Er kratzte einen Kopfball von Andis Shala aus dem unteren Eck (36.) und rettete gegen Beyazit mit der Faust (37.).

Die Einwechslung von Farid Abderrahmane brachte noch mehr Linie ins Spiel der Nulldreier. Er brach den Bann mit dem 1:0 (63.) aus 16 Metern. Sven Reimann hatte Lukas Wilton auf die Reise geschickt. Seine zunächst abgewehrte Flanke brachte Abderrahmane in Position. Nach 74 Minuten sprang der Luckenwalder Borowski Babelsbergs Neuner Shala im Strafraum in den Rücken. Shala verwandelte den Foulstrafstoß. „Das war nie ein Elfmeter“, schimpfte Coach Thoß. Zwei Minuten zuvor hatte der SVB allerdings Glück, als bei der besten Gelegenheit für den FSV Patrik Schlegel den Außenpfosten traf.

Babelsberg spielt Überlegenheit aus

Der fast sichere Absteiger aus Luckenwalde hatte in der Schlussphase nichts mehr zuzusetzen. Die Schützlinge von Nulldrei-Trainer Almedin Civa spielten ihre Überlegenheit aus, Beyazit traf mit einem Schuss aus 18 Metern in der 83. Minute zum 3:0.

„Wir hatten uns einen klaren Sieg vorgenommen“, meinte SVB-Abwehrmann Mike Eglseder. Trotz der vergebenen Chancen vor der Pause haben wir ruhig weitergespielt.“ Auf der Gegenseite meinte der Ex-Babelsberger Jonas Schmidt: „Wir haben zunächst gut Paroli geboten, dann zu viele individuelle Fehler begangen.“

Von Detlef Braune

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