Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Rücken-Ass Diener bei der Kurzbahn-WM
Sportbuzzer Rücken-Ass Diener bei der Kurzbahn-WM
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:25 10.12.2018
Rücken-Spezialist Christian Diener startet bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in sechs Entscheidungen. Quelle: Foto: jens Dresling/DPA
Potsdam

Christian Diener gehört zum 15-köpfigen Rumpfteam des Deutschen Schwimmverbandes (DSV), das ab Dienstag bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou/China ins Becken springt. Der Blondschopf vom Potsdamer SV hat viel zu tun auf den 25 Meter langen Bahnen. Er tritt über 50, 100 und 200 Meter Rücken im Einzel sowie in der viermal 50 Meter Lagen-Mixed-Staffel, in der viermal 50 Meter-Lagen-Staffel und in der viermal 50 Meter Freistil-Staffel an.

„Das ist ein schönes Programm. Ich mag die Kurzbahn“, sagt der 25-Jährige, der im Sommer auf der Langbahn bei den Europameisterschaften in Glasgow als Vierter über 200 Meter Rücken eine Einzelmedaille knapp verpasst, sich aber zum Abschluss mit der deutschen viermal 100 Meter Lagen-Staffel die Bronzemedaille gesichert hatte.

Kontrolle der Starthilfe ist Pflicht

Diener, der schon vor fünf Jahren Europameister auf der Kurzbahn mit der Lagen-Mixed-Staffel geworden war, hat ebenso die kontinentalen Kurzbahn-Titelkämpfe vor einem Jahr in Kopenhagen nicht vergessen. Dort brach ihm ausgerechnet auf seiner Spezialstrecke, den 200 Metern Rücken, die Starthilfe weg – der Medaillentraum war futsch. „Seitdem kontrolliere ich jedes Mal vorab, ob alles fest sitzt. Da rüttele ich richtig am Bügel“, berichtet der Sportsoldat, der sich zu diesem Kontrollzwang diszipliniert hat, um vor unliebsamen Überraschungen gefeit zu sein. Trainer Jörg Hoffmann akzeptiert das, obwohl er jedes Mal Angst habe, dass sein Schützling unfreiwillig das Schwimmbecken demoliert.

Test in Tokio

Die bevorstehende WM sei sportlich eine viel größere Herausforderung als eine EM, findet Diener. „Ich rechne mit stärkster Konkurrenz, vor allem den US-Amerikanern, Australiern und Chinesen“, schätzt der Rücken-Spezialist ein. Entscheidend seien aber im nächsten Sommer die Langbahn-Weltmeisterschaft in Gwangju/Südkorea sowie die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

In Japans Hauptstadt konnte er kürzlich anlässlich des Kurzbahn-Weltcups schon mal die im Bau befindliche Olympia-Schwimmhalle bestaunen. „Die Japaner sind mit den Olympia-Vorbereitungen viel weiter als vor vier Jahren die Brasilianer in Rio.“ Diener weiß, will er sich auf dem Weg zu Olympia durchsetzen, braucht er diese Vergleiche mit den Weltbesten. Der Olympia-Siebte von 2016 will daher in Südkorea möglichst oft das Finale erreichen. Trotz einer einwöchigen krankheitsbedingten Pause in der Vorbereitung sei die Form gut. „Aber wie gut es läuft, merkt man erst im Becken“, findet Diener und verkneift sich aus gutem Grund Prognosen.

Von Peter Stein

Das wird am Mittwoch ein Festtag in der MBS-Arena. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam erwarten im Pokal-Halbfinale den Schweriner SC. An der Seitenlinie bei den Gastgebern steht ein neuer Mann.

10.12.2018

Bundestrainer Prokop hat sein erweitertes Team für die Handball-WM in Deutschland und Dänemark benannt. Der zuletzt glänzend aufgelegte "Mimi" Kraus fehlt. Dafür ist Torwart-Oldie Bitter wieder dabei. Auf ein Talent verzichtet Prokop dagegen etwas überraschend.

10.12.2018

Quarterback-Star Tom Brady hat trotz einer Niederlage mit seinen New England Patriots in der amerikanischen Football-Liga NFL eine historische Bestmarke aufgestellt.

10.12.2018