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Sportbuzzer „So einfach aufhören ging nicht“
Sportbuzzer „So einfach aufhören ging nicht“
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12:08 13.08.2018
René Rose, der Kapitän des Ludwigsfelder HC, bleibt weiter an Bord Quelle: Julius Frick
Ludwigsfelde

Kapitän René Rose gehört zum Ludwigsfelder HC wie der Klister zum Handball. Nach einer einjährigen Verletzungspause ist der 36 Jahre alte Rechtshänder inzwischen zurück im Team und bereitet sich auf die kommende Saison in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree vor. Vor dem Stadtwerkepokal, der am heutigen Sonnabend ausgetragen wird (siehe Infokasten), spricht der Rückraumspieler über eine Abschlussuntersuchung in der nächsten Woche und die Ziele in der kommenden Saison.

Herr Rose, Sie haben zuletzt ein Jahr pausiert, setzen nun aber Ihre Laubahn fort: Können Sie nicht genug bekommen vom Handball?

René Rose: Es ist in der Tat so, dass mir Handballspielen immer noch riesigen Spaß macht, das ist einer der Gründe dafür, dass ich weitermache.

Und die anderen?

Unabhängig von meiner Handball-Laufbahn möchte ich weiter Sport treiben und das macht in einer Gruppe mehr Spaß und fällt leichter. Auch deshalb mache ich weiter. Es wird sicher nicht mehr zehn Jahre dauern, bis ich meine Laufbahn beende und es kann sogar sein, dass ich noch einmal bei einem unterklassigen Verein spiele, aber jetzt so einfach aufhören ging nicht.

Sie haben nicht mal daran gedacht?

Natürlich denkt mit 36 Jahren auch mal daran. Ich habe diese Zeit auch genossen: Mehr Zeit für die Familie, mehr Urlaub, weil man nicht zwischen September und Mai so gut wie jedes Wochenende mit der Mannschaft unterwegs ist. Trotzdem: Solange der Körper mitspielt, mache ich weiter. Vermutlich habe ich also noch nicht genug Schmerzen (lacht).

Dann sind Sie nach Ihrer Knie-Operation im vergangenen Jahr wieder richtig fit?

Ja. Ich kann das komplette Vorbereitungs-Programm mitmachen. Ich habe in der kommenden Woche noch eine abschließende Untersuchung, aber ich bin zuversichtlich, dass alles in Ordnung ist.

Wie sehen die Ziele mit der Mannschaft aus?

Wir hatten einen großen Umbruch mit dem Abschied von neun Spielern, ich denke, wir sollten einen Mittelfeldplatz anpeilen. Wenn wir einen einstelligen Tabellenplatz erkämpfen, wäre das in Ordnung.

Und was nehmen Sie sich persönlich vor?

Ich möchte gerne den jungen Spielern in der Mannschaft etwas von dem weitergeben, was ich selber im Lauf der Jahre gelernt habe. Außerdem hoffe ich natürlich, dass ich gesund bleibe und den Spaß am Handball behalte.

Von Lars Sittig

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