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Sportmix Auf dem Sprung zur Fünfkampf-WM
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18:58 30.07.2018
Anna Matthes gewann 2014 bei den Youth Olympic Games in Nanjing Bronze, ihr bislang größter Erfolg. Quelle: foto: Krzysztof Kuruc
Potsdam

Von Anna Matthes wird in dieser Saison viel Anpassungsvermögen abverlangt. Eigentlich startet die Juniorin regelmäßig bei den Wettkämpfen ihrer Altersklasse, doch in diesem Jahr war sie auch schon dreimal im Weltcup der Fünfkampf-Elite am Start. „Das ist definitiv etwas anderes, als bei den Junioren. Die Frauen sind sehr viel stärker, sowohl beim Fechten, als auch in den anderen Disziplinen. Ich taste mich da langsam ran“, sagt die 20-Jährige.

Dieser früher Sprung zu den Profis hatte auch mit dem Rücktritt von Aushängeschild Lena Schöneborn zu tun. Weil die Berliner Olympiasiegerin ihre Karriere beendete, wurden im Weltcup Plätze frei. „Ursprünglich sollte ich nur bei einem starten und schauen, wie ich den mache. Dann hab ich den zweiten bekommen und auch noch den dritten. Die Erfahrung möchte ich nicht missen“, sagt Matthes. Bei den beiden ersten Starts im Weltcup schaffte sie es jeweils ins Finale der besten 36 Fünfkämpferinnen, beim dritten verpasste sie den Sprung knapp. „Ich denke auf jeden Fall, dass das wichtige Erfahrungswerte sind“, bilanziert die gebürtige Potsdamerin ihre ersten Starts bei den Elite-Fünfkämpferinnen, die in den Disziplinen Schwimmen, Fechten, Springreiten und Laserrun (Laufen und Schießen) um die Plätze kämpfen.

Diese Erfahrungen will sie nun aber erst einmal bei den Juniorinnen nutzen. Mit der Berlinerin Rebecca Langrehr tritt sie heute in der Staffel bei der Weltmeisterschaft in Kladno/Tschechien an. „Wir sind ja schon ziemlich oft zusammen gestartet, eigentlich ist das schon Standard. Wir sind schon gut aufeinander eingestellt“, sagt Matthes. Tatsächlich hat das Duo schon mehrmals Medaillen bei internationalen Meisterschaften gewonnen, erst 2017 holten sie gemeinsam Gold bei der Europameisterschaft. „Ein Platz unter den Top 5 wäre klasse, vielleicht ist ja sogar eine Medaille drin“, sagt Anna Matthes, die in diesem Sommer mit der Gesamtnote 1,5 an der Potsdamer Sportschule ihr Abitur abschloss. Am Donnerstag stehen dann die Halbfinals der Juniorinnen an. „Im Einzel will ich in die Top 10, damit wäre ich super zufrieden. Letztes Jahr war ich 10.“, sagt Anna Matthes.

Unabhängig von der Platzierung hat sie allerdings schon das Ticket zu ihrem diesjährigen Highlight sicher. Bei den Weltmeisterschaften der Elite in Mexiko City Anfang September wird sie an der Seite ihres Potsdamer Teamkollegen Fabian Liebig in der Mixed-Staffel starten. „Wir hatten ein ziemlich langes Quali-Verfahren mit mehreren Wettkämpfen. Ich stand auf Platz fünf und nur die ersten vier bekommen einen Einzelstartplatz, weshalb ich schon etwas enttäuscht war. Aber da das Mixed-Rennen direkt vor dem Frauen-Halbfinale liegt, wurde ich als fünfte Frau nominiert“, freut sich Anna Matthes über die kommenden Erfahrungen – dieses Mal bei der Elite-WM.

Von Stephan Henke

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