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Sportmix Christoph Mattner: „Traum von Hawaii lebt“
Sportbuzzer Sportmix Christoph Mattner: „Traum von Hawaii lebt“
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18:59 14.04.2019
Christoph Mattner schied auf Duathlon-Siegkurs unglücklich aus. Quelle: Marius Böttcher
Kagar

Erst perfekt, dann aber enttäuschend verlief der Duathlon für Christoph Mattner. Der gebürtige Meyenburger, der bis vor zwei Jahren für Hansa Wittstock kickte, nun aber in Lübeck wohnt, musste mit einem Fahrradplatten aufgeben. Nach dem Rennen stand der 29-jährige Dezernent für Kampfmittelbeseitigung, welcher sich vor zwei Jahren dem Triathlon verschrieb, im MAZ-Interview Rede und Antwort.

Herr Mattner, wie groß ist die Enttäuschung nach dem Aus?

Christoph Mattner: Ich habe schon meinen Entspannungskaffee getrunken, jetzt geht es wieder. Ich bin etwas zwiegespalten: Einerseits war es heute nur ein Test, andererseits wollte ich schon gewinnen. Ich bin nicht der Typ, der sich daran ewig zerfrisst.

Ihrer Favoritenrolle wurden Sie lange gerecht.

Ich habe mich sehr gut gefühlt, der Start war verheißungsvoll, wobei ich selbstkritisch sagen muss, dass ich noch immer viele Anfängerfehler.

„Werde hier dabei sein, bis ich gewinne“

Was meinen Sie?

Ich bin nach dem ersten Lauf mit einer Minute Vorsprung in die Wechselzone gekommen, verlasse diese dann aber nur noch mit zwölf Sekunden Vorsprung. Nach gut fünf Kilometern auf dem Fahrrad hatte ich dann einen Platten.

Da werden Erinnerungen wach.

(lacht) Ja, im letzten Jahr war ich hier zum ersten Mal am Start. Auch da war ich vorne, habe im Wechselgarten aber gefühlt fünf Minuten gebraucht, um mich umzuziehen und auf das Fahrrad zu steigen. Am Ende wurde ich Vierter, wobei dort deutlich mehr drin war.

Kommen Sie trotzdem wieder?

Ich werde hier dabei sein, bis ich gewinne. Überhaupt ist es immer schön, in der Heimat zu starten.

„Fühle mich oft noch als Anfänger“

Was steht für Sie in diesem Jahr auf dem Programm?

Ich starte am 1. Juni beim Ironman 70.3 Kraichgau. Da will ich mit Blick auf die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza einiges ausprobieren. Zudem werde ich einige Radrennen in den Alpen mitmachen, weil ich auf dem Rad noch deutlich Nachholbedarf habe.

Der Start beim Ironman auf Hawaii ist für jeden Triathleten wohl das große Ziel. Gilt das auch für Sie?

Ich würde es eher als Traum bezeichnen. Ich bin erst im zweiten Triathlon-Jahr. Wie gesagt, ich fühle mich oft noch als Anfänger. Aber klar, der Traum von Hawaii lebt.

Zum 29. Ruppiner Duathlon:

Über 100Voranmeldungen flatterten beim Kreissportbund für den 29. Ruppiner Duathlon ein, letztlich fanden sich am Sonnabend aber nur 69 Starter auf der Festwiese in Kagar ein. „Unsere Wetterfrösche haben so schlechtes Wetter angesagt, dass selbst hartgesottene Duathleten daheim geblieben sind“, schmunzelte KSB-Mitarbeiter Bernd Gummelt. Der zweite „Grand mit Vieren“-Wettbewerb war trotzdem ein Erfolg: „Die Zusammenarbeit mit dem Dorfverein in Kagar ist super. Der Standort hat sich in jedem Fall bewährt.“ In 1:32:29 Stunden absolvierte der Berliner Stephan Leuendorff die Strecke – sechs Kilometer Laufen, 30 Kilometer Radfahren, sechs Kilometer Laufen – am schnellsten. Als erste Frau kam Sonja Bettge, ebenfalls aus Berlin, nach 1:46:34 Stunden ins Ziel.

Von Marius Böttcher

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