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Sportmix Der SV Lindow-Gransee verabschiedet ein Trio
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00:51 25.04.2018
Standen zum letzten Mal gemeinsam für den SV Lindow-Gransee auf der Platte: Nicolai Kracht, Toni Hellmuth und Matthias Penk (v.l.). Quelle: Marius Böttcher
Lindow/Gransee

Mit einem Ass eröffnete Matthias Penk das letzte Heimspiel der Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee in der Spielzeit 2017/18. Auch der zweite Punkt ging nach einem verrückten Ballwechsel auf das Konto der Grün-Weißen. Von Anfang an war der Rahmen für eine große Party in der Granseer Dreifelderhalle, die zum Abschluss mit 250 Zuschauern einmal mehr ordentlich gefüllt war, gegeben. Nach 102 Spielminuten, vier Sätzen und dem 3:1-Heimerfolg gegen den TuB Bocholt war Schluss – sowohl für diese Saison, als auch für drei Spieler.

Emotionale Verabschiedung

Nach den ersten beiden Sätzen und dem Zwischenstand von 1:1 – die Hausherren gewannen den ersten mit 25:22, verloren den anschließenden Durchgang aber mit 22:25 – griff Vereinschef Frank Seeger zum Mikrofon. „Liebe Zuschauer, wie sie der Presse sicher entnommen haben, verabschieden wir heute drei Spieler“, erklärte Seeger mit wackliger Stimme. Sichtlich emotional bat er erst Matthias Penk, anschließend Nicolai Kracht und zum Abschluss Toni Hellmuth nach vorn. Alle drei verlassen aus privaten oder familiären Gründen den Verein und durften sich vom Publikum, welches vor allem Nicolai Kracht und „Publikumsliebling“ Toni Hellmuth mit Standing Ovations bedachte, nochmal gebührend feiern lassen. Sowohl Kracht, der seit 2013 das grün-weiße Trikot trug, als auch Zwei-Meter-Mann Hellmuth, seit 2009 beim SV Lindow-Gransee aktiv, waren beim Vereinshöhepunkt, der Zweitliga-Meisterschaft 2015, dabei. Mit der Aussage „Toni, dir wünsche ich eine erfolgreiche Zukunft als Lehrer“, hatte Frank Seeger die Lacher auf seiner Seite. Zuvor konnte sich auch Libero Martin Pomerenke ein kleines Präsent abholen. Der 32-Jährige hält den Grün-Weißen seit 2007 die Treue und spielte seine elfte Saison, wie Frank Seeger informierte.

Auf der Platte entwickelte sich nach tollem Start eine zähe Angelegenheit, obwohl für beide Teams der sportliche Reiz nicht mehr vorhanden war. „Ihr spielt, als würde es hier um wahnsinnig viel gehen. Habt Spaß, genießt das nochmal“, forderte Trainer Jan-Philipp Marks während einer Auszeit im ersten Satz von seinen Jungs. Nicolai Kracht war eine gewisse Anspannung im letzten Match anzumerken, mit einer tollen Aufschlagserie und der Unterstützung der Fans zog sich der Außenangreifer aber aus einem Mini-Tief heraus.

Mit gutem Gefühl aus der Saison

Auch Matthias Penk glänzte auf der Zuspieler-Position noch einmal und wurde zu Recht zum wichtigsten Lindower Spieler gewählt. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht genoss auch Toni Hellmuth jeden erfolgreichen Block, an welchem die Gäste aus dem Münsterland ein ums andere Mal scheiterten. Wie von Jan-Philipp Marks bereits im Vorfeld angekündigt, erhielten die drei scheidenden Akteure viel Spielzeit. Spieler, Funktionäre, Fans und die, die hinter den Kulissen arbeiten – beim SV Lindow-Gransee stimmte am Samstagabend das Wir-Gefühl, denn jeder Punkte wurde von allen Anwesenden frenetisch bejubelt.

Mit 25:19 und 25:16 sicherte sich der Hausherr nicht nur die Sätze drei und vier, sondern auch weitere drei Zähler, die zwar nichts am sechsten Tabellenplatz ändern, trotzdem gut für die Moral sind. „Wir gehen mit einem guten Gefühl aus der Saison“, fasste Marks zusammen, dem man am Sonntag anmerkte, dass die Abschlussfeier und das Freibier Spuren hinterließen.

Von Marius Böttcher

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