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Sportmix HC Neuruppin: Teamgeist statt Individualität
Sportbuzzer Sportmix HC Neuruppin: Teamgeist statt Individualität
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18:44 14.04.2019
Großer Jubel herrschte bei den Neuruppinern um Torhüter Dennis Plötz. Der HCN siegte im „Endspiel“ gegen Falkensee mit 25:22. Quelle: Marius Böttcher
Handball-Verbandsliga Nord: HC Neuruppin – SSV Falkensee 25:22 (13:10)

Im Vorfeld der Partie sprachen sowohl SSV-Trainer Konstantin Schütz als auch HCN-Coach Michael Drefahl von einem „Endspiel“. 285 Zuschauer im Neuruppiner Sportcenter bildeten für diesen Abstiegsgipfel einen würdigen Rahmen. Das bessere Ende behielten nach 60 umkämpften Minuten – die Unparteiischen verteilten insgesamt zwölf Zeitstrafen, davon neun für die Gastgeber – aber die Fontanestädter, welche sich mit 25:22 durchsetzen konnten. Damit ist der HCN dem Ligaverbleib ein größes Stück näher gekommen. „Das wichtigste waren die zwei Punkte, die Erleichterung bei meinen Spielern, unseren Fans und bei mir selbst ist sehr groß“, freute sich Drefahl.

Die Hausherren waren vom Anpfiff weg die spielbestimmende Mannschaft, setzten sich schnell auf 3:0 ab und hielten die Gäste aus dem Havelland stets auf Abstand. „Wir haben eine gute Abwehr gespielt, mit Dennis Plötz einen guten Torwart gehabt und eigentlich war der Sieg nie in Gefahr“, erklärte der HCN-Trainer, der dennoch betont: „Es ist nicht so, dass ich locker war. Zu oft haben wir in dieser Saison schon leichtfertig Punkte verschenkt.“ SSV-Coach Schütz meinte: „Wir haben zu oft die falsche Entscheidung getroffen, vermehrt die Angriffe nicht gut zu Ende gespielt.“

HCN-Routinier Christian Koall (2.v.l.) staucht seine Mannen zusammen. Quelle: Marius Böttcher

Mit drei Toren Vorsprung ging es in die Pause, auch im zweiten Durchgang wollte man an die positiven Dinge aus den ersten 30 Minuten anknüpfen. Gesagt, getan – in souveräner Manier und mit einem lautstarken Publikum im Rücken setzte man sich im Endeffekt absolut verdient durch. „Die Jungs haben ihren Job gemacht und als Team funktioniert, während sich Falkensee nur auf die individuelle Klasse von Julius Schütz verlassen hat“, resümierte Drefahl. Julius Schütz, der dank seiner 13 Tore mit nun 168 Saisontreffern die Führung in der Torschützenliste der Verbandsliga übernahm, war im Spiel der Gartenstädter Dreh- und Angelpunkt.

„Was wir verworfen haben, geht auf keine Kuhhaut. Man kann auch mal von rechts nach links stoßen, nicht nur von links nach rechts“, erklärte der SSV-Coach, dessen Schützlinge in der hitzigen Schlussphase immer wieder den schnellen Abschluss suchten: „Wir mussten die Bälle irgendwann früh nehmen, uns lief ja die Zeit davon. Es ist extrem bitter, dass wir den freien Raum nicht nutzen konnten, den uns die Neuruppiner vor allem in der zweiten Halbzeit angeboten haben. Dennoch will ich die Leistung des Gastgebers nicht schmälern, der Sieg geht schon in Ordnung. Wir sind aber einfach selbst Schuld.“

Für die Falkenseer um Trainer Konstantin Schütz (Mitte) wird es ganz schwer, die Klasse zu halten. Quelle: Marius Böttcher

Die Hoffnung auf ein weiteres Jahr Verbandsliga-Handball beim HCN ist damit gestiegen. „Wir wollen in zwei Wochen gegen Westhavelland den Klassenerhalt perfekt machen“, gibt sich Michael Drefahl optimistisch. Für Falkensee dagegen wird es nun sehr schwer. „Oranienburg ist zwar schon durch, die wollen aber bestimmt die perfekte Saison spielen. Potsdam kann man an einem guten Tag schlagen, dafür müssen meine Jungs jedoch konsequenter als heute sein“, gibt Konstantin Schütz die Marschroute vor.

Von Marius Böttcher

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