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Sportmix Heimdebüt gegen den Ex-Verein
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10:56 29.08.2018
VfL Potsdam, Handball, Portrait Quelle: VfL Potsdam
Potsdam

Philipp Jochimsen hat den Disziplinwechsel nie bereut, ganz im Gegenteil. „Ich bin sehr froh, das ich damals so konsequent mit dem Fußball aufgehört und mit dem Handballspielen begonnen habe“, sagt der Neuzugang des 1. VfL Potsdam. Erst in der B-Jugend entschied sich der 21-Jährige für seinen sportlichen Spurwechsel: Nachdem er in bemerkenswerter Geschwindigkeit beim DHK Flensborg zum begehrten Drittligaspieler aufgestiegen war, folgte in diesem Sommer der Wechsel zu den Adlern.

Am Sonntag kommt es nun in der MBS-Arena am Luftschiffhafen ab 16 Uhr zu einer doppelten Premiere: Der Linkshänder trifft bei seinem ersten Heimspiel für die „Adler“ auf seinen Ex-Verein aus Flensborg. „Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich“, sagt der 1,83 Meter große Spieler, „neben den Derbys gegen Oranienburg sind die Spiele gegen meinen früheren Verein die wichtigsten Partien.“

Der 1. VfL könnte den guten Auftakt mit dem 30:27-Auswärtssieg bei den Füchse Berlin Reinickendorf II, mit einem Heimsieg fortsetzen. Jochimsen kann beim ersten Heimspiel in seiner neuen Heimat den nächsten Schritt bei der lokalen Entdeckungstour machen. Neben dem Handballsport, will Jochimsen ein Sportmanagement-Studium absolvieren.

Der Weg zum Handball war ungewöhnlich: Erst in der B-Jugend entschied er sich für Klister und Siebenmeter statt Töppen und Strafstöße. „Ich habe bis dahin Fußball gespielt“, erinnert er sich, aber ich hatte zu dieser Zeit keinen Spaß mehr daran. Deshalb habe ich Handball, das ich nur sporadisch gespielt habe, intensiver betrieben.“ Mit schnellem Erfolg: In nur wenigen Jahren katapultierte sich der Seiteneinsteiger, der in Berlin geboren wurde und als Kind mit seiner Familie nach Norddeutschland zog, zum begehrten Drittliga-Spieler. In der vergangenen Spielzeit warf der Rechtsaußen für den „Dansk Håndboldklub“ aus dem hohen Norden bereits 89 Tore. „Das ist eine gute Quote, die ich bestätigen möchte“, sagt Jochimsen, „außerdem möchte ich viel spielen, ich habe mit Moritz Ende einen sehr guten Kollegen auf meiner Angriffsseite.“

Beim VfL will Linkshänder Jochimsen nun den nächsten Schritt machen: Persönlich und mit seinem neuen Club. „Ich möchte irgendwann in der zweiten Liga spielen. Am liebsten mit Potsdam. Es hat mir gefallen, das der Club ambitionierte Ziele hat, das war ein wichtiger Grund, zum VfL zu wechseln.“ Beim Erreichen dieser Vorgaben käme ein gelungener Heimauftakt genau richtig.

Von Lars Sittig

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