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Sportmix Leidenschaft und Emotionen zu spät entfacht
Sportbuzzer Sportmix Leidenschaft und Emotionen zu spät entfacht
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17:14 26.03.2018
Vor allem in Halbzeit eins zeigte Gästekeeper Fynn Malte Schröder (r., hier gegen Linus Dömeland) eine starke Vorstellung. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Trotz einer leidenschaftlich geführten zweiten Halbzeit unterlag der gastgebende Oranienburger Handball-Club dem Tabellenzweiten TSV Altenholz mit 28:32 und verpasste damit die anvisierte Überraschung in der von OHC-Präsident Thomas Stahlberg beschriebenen „Hölle Nord“.

Während der OHC im zweiten Spielabschnitt dem Gast komplett auf Augenhöhe begegnete, lief man im ersten Durchgang der Musik weitgehend hinterher und lag zur Pause mit fünf Treffern in Rückstand – eine Hypothek, die schlussendlich zu groß war, um Zählbares einzufahren.

Zu viele leichte Fehler beim Gastgeber

„Wir wollten versuchen, das Tempo des Gastes zu kontrollieren, das gelang uns gerade in der ersten Halbzeit fast gar nicht. Auch die nötigen Emotionen und die Leidenschaft waren erst nach dem Seitenwechsel vorhanden“, beschrieb OHC-Trainer Christian Pahl auf der Pressekonferenz nach der die Partie gewohnt sachlich.

Dabei starteten die Gastgeber vor ausverkauftem Haus gut, nach knapp sieben Minuten stand es 3:3. Doch dann schlichen sich mehr und mehr leichte Fehler im Spiel des Gastgebers ein, die vom TSV Altenholz eiskalt bestraft wurden. Während sich der OHC jeden Treffer hart erarbeiten musste, gelangen dem Gast teils viel zu leichte Treffer. Zudem präsentierte sich Gästekeeper Fynn Malte Schröder in exzellenter Form, so dass der TSV mit einem klaren 17:12 in die Pause ging.

Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte

Zur zweiten Halbzeit mussten die Gastgeber zunächst auf Robert Herz verzichten, der mit dick bandagiertem Knie in die Kabine gebracht wurde – Verdacht auf Innenbanddehnung.

Auf der Platte brachte Pahl im zweiten Durchgang Dennis Schmöker auf Linksaußen für Linus Dömeland. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Der OHC agierte nun giftiger in der Defensive, biss sich in die Partie und kam Stück für Stück heran.

Nach 47 Minuten waren die Gastgeber erstmals bis auf einen Treffer (23:24) dran, vor allem Dennis Schmöker pushte sein Team und auch die Zuschauer, die nun einen Höllenlärm veranstalteten. „Leider gelang es uns in dieser Phase nicht, mal zum Ausgleich zu kommen, um Altenholz ins Grübeln zu bringen“, so Pahl.

Gäste spielen trotz vieler Verletzter souverän

Die Gäste, die verletzungsbedingt auf etliche Stammkräfte verzichten mussten, ließen sich jedoch vom Druck des Gastgebers kaum beeindrucken, spielten souverän ihr Pensum herunter, trafen in den entscheidenden Momenten und siegten so am Ende verdient mit 28:32. „Ich ziehe den Hut vor meinem Team. In Oranienburg musst du erst einmal gewinnen, vor allem unsere Abwehrarbeit war überragend“, zeigte sich Gästetrainer Mirko Baltic nach Spielende hochzufrieden.

Auch im Oranienburger Lager konnte man die Heimniederlage recht schnell einordnen – trotz aller Enttäuschung. „Der TSV ist halt ein Top-Team. Sie nutzen Fehler eiskalt aus. Wir haben uns gerade defensiv komplett aufgerieben, leider ohne Erfolg“, zeigte sich Janis Bohle gefasst. „Wir haben leider zu viel liegengelassen, dann wird es schwer gegen so einen Gegner“, bilanzierte auch OHC-Coach Christian Pahl abschließend.

Von Knut Hagedorn

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