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Mehr Sport Drama von Duisburg endet mit der Bronzemedaille
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20:01 27.05.2018
Das Team des OSC Potsdam jubelt vor dem Barbarasee in Duisburg. Quelle: Verein
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Duisburg

Die Autobahn 2 wurde zur Partymeile. Schon auf der Heimfahrt aus Duisburg feierten die Wasserballer des OSC Potsdam am Sonntagnachmittag ihre Bronzemedaille in der Bundesliga. Am späten Abend war noch ein Empfang in einer Potsdamer Kneipe geplant. Durch den 11:8 (4:5)-Sieg beim ASC Duisburg gelang den Potsdamern am Sonntag der zweite Erfolg in der best-of-three-Serie.

Erste Medaille im Herrenbereich

Damit gelten die Potsdamer als deutscher Amateurmeister, weil die beiden einzigen deutschen Proficlubs Waspo Hannover und Wasserfreunde Spandau im Finale stehen. Es ist die erste Medaille im Herrenbereich für den OSC, der bereits zahlreiche deutsche Titel im Nachwuchs gewann. „Bronze ist für uns das höchstmögliche Ziel“, sagte der sportliche Leiter André Laube. „Die Jungs sind total happy.“

Fünfmeterwerfen entscheidet zweites Spiel

Nach dem 15:9-Sieg im ersten Spiel in Potsdam verlor der OSC am Samstag das zweite Match nach Fünfmeterwerfen mit 16:18. Das Team von Trainer Alexander Tchigir lag bereits mit 0:4 und 2:6 zurück, holte wieder auf und ging beim 13:12 erstmals in Führung. Duisburg drehte das Spiel – und der Potsdamer Lukas Küppers erzielte eine Sekunde vor dem Ende das 14:14. Im Fünfmeterschießen hatte der Gastgeber vor rund 300 Zuschauern mehr Glück. „Das Spiel am Samstag war ein Spiegel der Saison, weil wir so schwankend gespielt haben“, schätzte Hannes Schulz ein.

OSC zieht sich aus dem Sog

Auch das entscheidende dritte Spiel am Sonntag verlief sehr wechselhaft. Potsdam führte bereits mit 3:0, ließ dann aber für Duisburg einen 7:1-Lauf zu. „Wir haben super angefangen“, sagte Tchigir. Als Duisburg Oberwasser bekam, stellte der ehemalige Nationalspieler taktisch um. „Ich habe immer gefühlt, dass wir es schaffen können.“ Schulz sagte: „Wir hatten in dieser Phase unsere Chancen, aber wir haben sie nicht genutzt. Da war der Wurm drin, doch wir haben uns noch einmal eingeschworen und sind nicht in Panik verfallen.“ Tatsächlich kam Potsdam wieder aus dem Sog heraus und zog von 4:7 auf 10:7 davon. „Im letzten Viertel wollten wir den Sieg als Team mehr“, sagte Schulz. Sein Team habe die Konter sicher abgeschlossen und die Partie routiniert zu Ende gebracht. „Das zeigt den Reifeprozess der Mannschaft. Die Spieler haben gelernt, mit solchen Phasen umzugehen.“

Schöne Siegerehrung

Im kleinen Finale um den deutschen Pokal hatte Potsdam gegen Duisburg ebenfalls deutlich geführt, war in der Schlussphase aber eingebrochen. Trotz der emotionalen Duelle zwischen beiden Teams war die Atmosphäre nach der Entscheidung um Bronze gut. „Wir hatten eine schöne Siegerehrung. Das war sehr fair von den Duisburgern“, sagte Schulz. Für den Nationalspieler, der am Freitag seinen 28. Geburtstag feierte, ist die Saison aber noch nicht beendet. Nach ein paar Tagen Pause beginnt die Vorbereitung auf die EM im Juli in Spanien.

Von Ronny Müller

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