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Mehr Sport Kanuparty des KC Potsdam mit ungarischen Rhythmen
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18:51 27.01.2019
Verbands-Präsident Thomas Konietzko (v.l.), Franziska John, Sebastian Brendel und Bäckermeister Frank Fahland kosten die WM-Torte. Quelle: Ronald Verch
Potsdam

Die Musik gab einen Vorgeschmack auf das Jahr 2019. Bei der Kanuparty des KC Potsdam im Seminarishotel spielte das Berliner Trio Zigan Tzigan am Freitagabend ungarische Rhythmen – ein Verweis auf den Jahreshöhepunkt: Ende August findet in Szeged die Weltmeisterschaft statt, bei der erste Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vergeben werden.

Freilich weiß auch Jürgen Eschert um die Bedeutung dieser WM. Der Blick des Förderverein-Ehrenvorsitzenden schweifte am Freitag jedoch schon ins Jahr 2020 ab. „Das ist ein Jahr voller Jubiläen“, sagte der 77-Jährige. So werde man die 20. Kanuparty ausrichten, 60 Jahre KC Potsdam sowie 30 Jahre OSC Potsdam feiern. Am meisten betonte Eschert jedoch: „Und wir haben in Tokio die Chance auf die 20. Olympische Goldmedaille für den KC Potsdam.“

Sportministerin Britta Ernst im Olympiafieber

Dann würde auch Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst gerne mitjubeln. Sie hat sich die Olympischen Spiele in den Reisekalender eingetragen. „Ich fühle mich der Kanufamilie sehr zugehörig“, sagte sie. „Mich hat schon das Olympiafieber gepackt. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in Tokio sehen.“

Angesprochen durften sich etwa Franziska John und Sebastian Brendel fühlen. Franziska John, unter ihrem Mädchennamen Weber 2012 Olympiasiegerin in London, wird in diesem Jahr einige Gegnerinnen überraschen. „Mich hat noch niemand auf dem Zettel.“ Nach der Hochzeit im Oktober tritt sie unter neuem Namen an. Nun wolle sie die Chance nutzen, sich mit zwei Namen auf dem Potsdamer Walk of Fame der Olympiasieger zu verewigen. Trotz Konzentration auf ihr Bauingenieur-Studium gewann die 29-Jährige 2018 WM-Gold im K2. Neben Franziska John wurden am Freitag 16 weitere Kanuten für ihre Leistungen bei Welt- und Europameisterschaften ausgezeichnet.

Sebastian Brendel freut sich auf Europaspiele

Sebastian Brendel hatte jeweils drei WM- und EM-Medaillen erkämpft. Nun wolle er das „Trainingspensum hochschrauben, um die Grundlagen zu legen für 2020.“ Freilich ist die WM dabei der Höhepunkt. Brendel freut sich aber auch auf die Europaspiele in Minsk Ende Juni, selbst wenn sie nicht olympiarelevant sind. „Das ist ein gutes Format. Schade, dass Kanu 2018 nicht bei den European Championships dabei war.“ Bevor das Eis auf dem Templiner See die Kanuten ausbremst, fliegen sie aber erst einmal ins Trainingslager nach Florida.

Von Ronny Müller

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