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Sportmix Premiere der HSG Ostsee bei den Adlern
Sportbuzzer Sportmix Premiere der HSG Ostsee bei den Adlern
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18:07 28.02.2019
Christian Schwarz (r.) – hier gegen den Magdeburg II – trifft mit seinen Teamkollegen vom VfL Potsdam zu Hause auf die HSG Ostsee. Quelle: foto: Benjamin Feller
Potsdam

Im ersten Moment konnte sich auch Daniel Deutsch wenig unter der HSG Ostsee N/G vorstellen, der kommende Gegner gehörte auch für den Trainer des 1. VfL Potsdam zu den großen Unbekannten. „Der Name hat mir zunächst nichts gesagt, aber wir haben die Mannschaft natürlich inzwischen analysiert“, sagt Daniel Deutsch über den Kontrahenten am Samstagabend in der 3. Handball-Liga Nord, „ich denke, dass sie ein sehr starker Aufsteiger sind. Das hat auch der Sieg vor Kurzem beim Tabellenvierten in Schwerin gezeigt.“ Bei den Mecklenburger Stieren siegte der Aufsteiger mit 34:31 – das insgesamt 41. Team, das seit der Spielklassenreform in der Staffel Nord antritt, sorgt für frischen Wind.

Mit etwas Verspätung stellt sich die „Handballspielgemeinschaft“ nun auch erstmals in der MBS-Arena vor (Start: 19 Uhr), nachdem die ursprünglich Anfang Dezember geplante Partie wegen des HipHop-Deutschlandcups verschoben werden musste. In den vergangenen Tagen haben sie bei den Adlern verstärkt Videos mit Partien des Gegners analysiert: „Generell mache ich die Vorbereitung eigentlich nur über Videos“, sagt Daniel Deutsch, der mit dem VfL zuletzt einen überzeugenden 29:25-Derbysieg beim Oranienburger HC feierte. „Es gibt eine Plattform für die 3. Liga und so kann man sich sehr genau vorbereiten.“ Zu sehen war ein Kontrahent, der regelmäßig punktete, beispielsweise beim Remis Ende Januar in Magdeburg gegen die SCM-Reserve (28:28). „Mit Nico Kibat, der schon in der ersten und zweiten Bundesliga gespielt hat, haben sie einen sehr erfahren Spieler dazu geholt, der ihnen in der Abwehr und im Angriff Stabilität gibt.“

Mit der Vertretung aus der Lübecker Bucht gibt es nach der HG Hamburg-Barmbek, die in der vergangenen Saison ihr erstes Gastspiel in der dritten Liga gab, aber umgehend wieder abstieg, in dieser Spielzeit einen weiteren Farbtupfer aus dem Hohen Norden. Die erst 2014 gegründete HSG Ostsee aus Neustadt in Holstein und Grömitz, die eher nach Urlaubsresidenz klingt und nicht nach einer neuen, aufstrebenden Kraft aus dem Handball-Hotspot Schleswig-Holstein, marschierte in den vergangenen vier Spielzeiten von der Landesliga über die Schleswig-Holstein-Liga und die Oberliga bis in die dritthöchste Spielklasse.

Zwei Gründe für den Aufschwung: Ein potenter Hauptsponsor, der die Handballspielgemeinschaft in Schwung brachte, außerdem profitiert der Verbund von gutausgebildeten Spielern, die beim benachbarten VfL Lübeck-Schwartau nicht den Sprung von der Jugendbundesliga in die Profi-Mannschaft schaffen, die derzeit in der zweiten Bundesliga auf Platz acht liegt. Trainiert wird das Team seit der Gründung vom aus Lübeck stammenden Ex-Nationalspieler Thomas Knorr (als Profi unter anderem beim THW Kiel, HSV Hamburg und dem SC Magdeburg), der allerdings am Ende dieser Spielzeit sein Engagement beendet (Nachfolger wird der frühere Bundesliga-Akteur Stephan Schlegel).

VfL-Trainer Deutsch kann vor-aussichtlich auf sein komplettes Ensemble zurückgreifen. Rechtzeitig für das Spiel haben sich alle Akteure fit gemeldet. Bereits in Kürze wird es ein Wiedersehen geben: Am 27. April empfängt die HSG in der Ostholsteinhalle in Grömitz die Adler. Erst einmal aber sorgt Team Nummer 41 am Luftschiffhafen für frischen Wind von der Küste.

Von Lars Sittig

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