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RSV Eintracht braucht ein Wunder

Basketball RSV Eintracht braucht ein Wunder

Stahnsdorfer Basketball-Zweitligist muss alle restlichen sieben Spiele in der ProB-Liga gewinnen. Sportchef Vladimir Pastushenko sagt, warum er an die Rettung glaubt.

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Thomas Roijakkers wurde am Samstag beurlaubt.

Quelle: R. Müller

Stahnsdorf. Das Lebenszeichen war deutlich. Aber es hallte nicht bis in die Tabelle. Nach der 83:85 (38:40, 74:74)-Niederlage bei Lok Bernau steht Basketball-Zweitligist RSV Eintracht Stahnsdorf vor dem Abstieg in die 1. Regionalliga. Die Mannschaft reagierte am Sonntag auf den Trainerwechsel einen Tag zuvor mit einer starken Leistung beim Tabellenführer, doch die Chancen auf den Klassenerhalt stehen schlecht. Die zehnte Spielzeit in der 2. Bundesliga ProB könnte vorerst die letzte ein.

Bereit, zu kämpfen

Sieben Spiele stehen noch aus – eins in der Hauptrunde und sechs in den Playdowns. Da die bisherigen Punkte weiterzählen, steht der RSV in der Playdown-Wertung der letzten Vier an vorletzter Stelle und hat sechs Punkte Rückstand auf die davor platzierten Wolfenbüttel und Rostock. Der RSV müsste also vermutlich alle Spiele gewinnen, um noch ein Team zu überholen und sportlich den Klassenerhalt zu schaffen. „Sechs Siege könnten reichen“, sagt der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko. Was ihm Mut macht: „Wer gegen die beste Mannschaft der Liga fast gewinnt, der kann auch die Mannschaften auf den Plätzen neun, zehn und zwölf schlagen.“ Die Mannschaft solle sich nun neu sortieren und mentale Stärke gewinnen. „Die Jungs sind bereit, weiter zu kämpfen.“

„Das Feintuning hat etwas gebracht“

Das haben sie in Bernau gezeigt. Deshalb sei die Trennung von Thomas Roijakkers richtig gewesen, sagt Pastushenko. Der bisherige Co-Trainer Denis Toroman habe die Jungs gut vorbereitet. „Das Feintuning hat etwas gebracht. Schade, dass die Mannschaft nicht belohnt wurde.“

Der bisherige Coach Roijakkers findet den Zeitpunkt der Trennung „überraschend. Ich frage mich, ob es die richtige Lösung ist.“ Dennoch drückt er dem RSV die Daumen für das nötige Wunder. „Ich hoffe, dass sie es schaffen.“ Immerhin kennt das Team den Druck. Im Vorjahr gelang die Rettung über die Playdowns. Vor zwei Jahren ging es schief, da half eine Wildcard zum Klassenerhalt.

Von Ronny Müller

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