Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportmix Sven Keck wird Trainer beim LHC
Sportbuzzer Sportmix Sven Keck wird Trainer beim LHC
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:22 08.02.2019
Trainer Sven Keck vor wenigen Wochen beim Ligaspiel zwischen dem SC Trebbin und der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Quelle: foto: Julius Frick
Ludwigsfelde/Trebbin

Am Ende hatten sie die Schlüsselposition an der Seitenlinie schnell besetzt, am Freitag setzte Sven Keck sein Signum unter einen Dreijahres-Vertrag. „Ich war ja schon als Spieler beim Ludwigsfelder HC“, sagt der Trainer, „die Erfahrungen damals waren immer sehr positiv. Der LHC ist für mich einer der reizvollsten und spannendsten Vereine des Landes Brandenburg. Der Kontakt war auch später immer eng und freundschaftlich. Auch jetzt hat bei den Gesprächen die Chemie einfach gestimmt.“ Das Resultat: Der Club hat mit Sven Keck einen neuen Cheftrainer für die erste Männermannschaft gefunden: Der 32-Jährige hat beim Tabellenfünften der Handball-Oberliga Ostsee-Spree einen Kontrakt unterschrieben, der ab der kommenden Saison gilt. Er folgt auf Nicole Klante, deren Engagement nach dem letzten Spiel der laufenden Saison endet. „Wir sind sehr froh, dass wir frühzeitig fündig geworden sind und die neue Saison planen können. Sven war unser Wunschkandidat. Er hat bereits große Erfahrungen in mehreren Vereinen und vielen Funktionen im Handball gesammelt“, sagt LHC-Manager Sylvio Barth über die Trainersuche, die sich mancherorts wegen des leeren Marktes in den vergangenen Jahren zunehmend hingezogen hat.

Auch in der Autobauerstadt hatte es schon deutlich langwierigere Findungsprozesse gegeben: Nicole Klante hatte erst im August 2017 das sportliche Kommando übernommen. Die 49-Jährige – die erste Frau als Chefin an der Seitenlinie des Ludwigsfelder Traditionsclubs – hatte den Verein trotz der phasenweise schwierigen Personalsituation in der oberen Tabellenregion gehalten und in der vergangenen Spielzeit das Final Four des HVB-Pokals erreicht.

Bis zum Saisonende wird die Trainerin den Tabellenfünften weiter trainieren – während Sven Keck in seinem Heimatort Trebbin noch bis zum letzten Saisonspiel der aktuellen Spielzeit (am 4. Mai bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst) den Brandenburgligisten „SCT“ coacht.

„Nachdem sich unsere sportlichen Hoffnungen nach dem Aufstieg nicht erfüllt haben“, sagt Keck, der mit dem Verein aus der 9500-Einwohnerstadt im vergangenen Sommer erstmals in der SC-Historie den Aufstieg in die höchste brandenburgische Spielklasse geschafft hatte, „konzentrieren sich die Planungen für die kommende Saison wieder auf die Verbandsliga.“ Ob er sich beim SC, der mit zwei Pluspunkten auf dem letzten Tabellenplatz liegt, auch weiter engagieren wolle? „Ja natürlich“, sagt Sven Keck, der in Trebbin arbeitet und lebt, „der Verein ist eine Herzensangelegenheit. Wir haben in den vergangenen drei Jahren den Grundstein für unsere zukünftige Jugendarbeit gelegt und diesen Weg wollen wir fortsetzen.“

Beim LHC werden nun die Planungen für die Spielzeit 2019/20 vorangetrieben. Das Ziel: Die Mannschaft zukunftsfähig umbauen für die kommenden Jahre in der Oberliga, deren qualitatives Gefälle in den vergangenen Jahren spürbar geschrumpft ist. Derzeit liegen zwischen dem Tabellenvorletzten Bad Doberan (12:22) und dem auf Rang vier liegenden MTV Altlandsberg (17:15) lediglich fünf Punkte. „Wir wollen in den kommenden Jahren einen personellen Umbruch einleiten und die Mannschaft verjüngen“, sagt Sven Keck, „um uns für die vierte Liga qualitativ gut aufzustellen. Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen.“ Sylvio Barth sagt: „Sven ist ein Trainer, der sehr gut vernetzt ist und der auch junge Spieler weiterentwickeln kann, das hat er als Jugendtrainer bewiesen.“

Sven Keck fügt seiner langen, illustren Handlungsreise in Sachen Handball durch die Region damit ein weiteres Kapitel hinzu: Erst im vergangenen Frühjahr hatte er sein Engagement beim Drittligisten 1. VfL Potsdam beendet und große Fußspuren hinterlassen. In seiner fünfjährigen Amtszeit bei den Adlern hatte der Trebbiner, der Sportmanagement an der Uni Potsdam studiert hat und zu dieser Zeit als Trainer der Frauenmannschaft beim HSC arbeitete, als eine Art Multifunktionär eine lange Reihe von Funktionen übernommen. Eigentlich war Sven Keck als Coach des A-Jugend-Bundesligateams zum VfL in die Landeshauptstadt gewechselt. „Es hat sich dann Stück für Stück so ergeben, dass ich hauptamtlich als Koordinator angefangen habe“, erinnert er sich.

Danach war er zwei Jahre lang unter Chef Jens Deffke als Co-Trainer der ersten Mannschaft im Einsatz, an der Seite von Axel Bornemann als Assistent des A-Jugendteams sowie mit Alexander Haase als Coach des B-Jugend-Ensembles in der Oberliga. Der 1,93 Meter große Rechtshänder zeichnete außerdem für das Management der ersten Mannschaft und die Organisation des Spielbetriebs verantwortlich. Parallel coachte er als Spielertrainer das erste Männerteam des SC in Trebbin.

„Es war eine herausragende Zeit in Potsdam“, sagt Keck, der sich aber für eine Unterstützung im elterlichen Betrieb, dem Parkhotel in der Clauertstadt, entschied. Nun warten auch neue sportliche Herausforderungen.

Von Lars Sittig

Der 55-jährige Griffkraftler aus Wittstock reist Ende Februar auf Einladung von Arnold Schwarzenegger zu den „Arnold Classic“ nach Columbus in den US-Bundesstaat Ohio und will dort gegen die stärksten Männer der Welt bestehen. Der selbst ernannte Paradiesvogel hat das Herz am rechten Fleck – was sein Umgang mit Hündin Broschka zeigt.

08.02.2019

Dirk Nowitzki und Maxi Kleber sind enttäuscht, Superstar LeBron James wütend: Mit einem Tauschgeschäft zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt lassen die Dallas Mavericks aufhorchen. Selbst der transferierte NBA-Spieler Harrison Barnes erfährt von seinem Abgang erst während der laufenden Partie.

07.02.2019

Josef Ferstl ist beim Weltmeisterschafts-Super-G in Are Sechster geworden und hat damit wie Teamkollegin Viktoria Rebensburg 24 Stunden zuvor eine Medaille verpasst. Dem Kitzbühel-Sieger aus Oberbayern fehlten am Mittwoch nach 30 Startern drei Zehntelsekunden zum Podium.

06.02.2019