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Sportbuzzer Gold, Silber, Bronze – erfolgreiche Sportler geehrt
Sportbuzzer Gold, Silber, Bronze – erfolgreiche Sportler geehrt
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17:03 20.08.2018
Die erfolgreichen Ruderer Felix Braband, Maren Völz, Mattes Schönherr und Marvin Paul (v.l.) gestern bei der Sportlerehrung. Quelle: foto: Peter Stein
Potsdam

Gold, Silber, Bronze – danach streben die 650 Schüler, darunter 73 Neueinschulungen in der 7. Klasse und 25 Quereinsteiger, der Potsdamer Sportschule Friedrich Ludwig Jahn, die am Montag mit der Vollversammlung in der MBS-Arena das Schuljahr 2018/19 eröffneten. Schulleiterin Iris Gerloff nutzte den Tag, um traditionell die erfolgreichen Sportler zu ehren, die – meist in der Ferienzeit – bei nationalen und internationalen Meisterschaften Medaillen einheimsten. Drei Sportschüler stellten im goldenen, silbernen und bronzenen Ganzkörper-Outfit die jeweiligen Sportarten dar. Fußballerinnen, Fünfkämpfer, Kanuten, Ruderer, Leichtathleten, Schwimmer, Triathleten, Judoka und Para-Schwimmer holten bei Welt- und Europameisterschaften 30 Medaillen.

Neues Schuljahr, neue Ziele

Maren Völz hatte bei den U23-Weltmeisterschaften Platz vier im Doppelvierer belegt. Die 18-Jährige, für die nun das 13. Schuljahr begann, hatte im Vorjahr Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Doppelzweier gewonnen. „Schade, dass es in diesem Jahr nicht ganz zu einer Medaille gereicht hatte. Aber wir waren noch ein sehr junges Boot. Ich kann auch im nächsten Jahr noch bei der U23 starten. Mein Ziel ist es natürlich, einen Startplatz für die WM in Florida in den USA zu ergattern. Dafür lohnt es sich, hart zu trainieren“, sagte Maren Völz, die einst aus Schenkenberg zur 7. Klasse an die Sportschule kam. „Anfangs hatte ich ein paar Probleme, mich daran zu gewöhnen. Aber mittlerweile finde ich es ideal, wie ich hier Sport und Schule verbinden kann.“ Am meisten freue sie sich darauf, wieder ins Ruderboot steigen zu können. In der Schule habe sie gute Ergebnisse.

Schwimmer Imoudu ist motiviert für das Training

Während über Werbebande und Videowand Begriffe wie lernen, trainieren und leben oder Blut, Schweiß und Tränen flimmerten, marschierten die erfolgreichen Sportler zur Filmmusik aus dem Western „Die glorreichen Sieben“ ein. Darunter auch Melvin Imoudu. Der Schwimmer hatte in diesem Jahr den Durchbruch in der nationalen Männer-Elite geschafft und bei den Deutschen Meisterschaften Gold über 50 und 100 Meter Brust erkämpft. „Jetzt bin ich für das Training noch motivierter“, meinte der 19-Jährige, der wie so viele erfolgreiche Athleten aufgrund der Trainingslager sein Abitur auf 14 Jahre gestreckt hat. „Mein nächstes Ziel sind die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften.“

Ein Mathe-Ass auf der Tatami

Aber es wurden nicht nur erfolgreiche Sportler geehrt, sondern auch sehr

Eine glatte 1 in der Schule: Mathilda Weber und Tillmann Mieth. Quelle: Peter Stein

gute Schüler. Mathilda Weber und Tillmann Mieth hatten die 7. Klasse mit 1,0 abgeschlossen. Die 13-jährige Schwimmerin wurde bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften außerdem Silbermedaillengewinnerin über 50, 100 und 200 Meter Rücken. Der gleichaltrige Judoka Mieth bemüht sich nicht nur auf der Tatami um gute Ergebnisse, sondern ist auch ein kleines Mathe-Ass. Im sogenannten Känguru-Wettbewerb heimste er einen Siegerpokal ein. Und sportlich soll es nach vielen krankheitsbedingten Unterbrechungen auch wieder vorwärts gehen. „Mal an Weltmeisterschaften teilzunehmen, wäre schon cool“ sagte er. Da hat er schließlich genügend Mitschüler, die das bereits geschafft haben. Immerhin 100 Lehrer, darunter 32 Lehrertrainer, mühen sich tagtäglich, den Mädchen und Jungen etwas fürs Leben beizubringen.

Von Peter Stein

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