Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Starker Rückhalt zwischen den Pfosten des 1. VfL Potsdam
Sportbuzzer Starker Rückhalt zwischen den Pfosten des 1. VfL Potsdam
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:10 15.02.2018
Reaktionsschnelles Gespann: Fabian Pellegrini (vorne) und Angelo Grunz empfangen mit dem 1. VfL Potsdam den TSV Altenholz. Quelle: foto: Julius Frick
Anzeige
Potsdam

Das Ziel, das Angelo Grunz für den Zieleinlauf dieser Saison in der 3. Handballliga Nord ausgibt, ist ambitioniert. „Ich hoffe, dass wir noch unter die ersten fünf Mannschaften kommen, auch wenn es sehr schwer wird“, sagt der Torhüter des 1. VfL Potsdam. Es wäre das Happy End der Spielzeit, die mit einer für Potsdamer Verhältnisse beispiellosen Negativserie (0:10 Punkte) begann: Für eine Art Trendwende sorgte das Remis Ende September beim Gegner vom kommenden Sonntag, dem Tabellenzweiten TSV Altenholz (MSB-Arena, 16 Uhr). Nach dem Gastspiel in Schleswig-Holstein folgten acht Siege in zwölf Partien. „Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass wir beim Rückspiel mit 17:19 Punkten auf Rang acht liegen“, sagt VfL-Trainer Daniel Deutsch und schmunzelt, „hätte mir das Einiges an Kopfzerbrechen erspart.“

Eine der Ursachen für den Um- und Aufschwung der Adler: Das im vergangenen Jahr neuverpflichtete Torhüterduo Grunz und Fabian Pellegrini, das sich kontinuierlich gesteigert hat. „Angelo hat gerade in dieser Zeit überragend gehalten“, erinnert sich Deutsch an Wochen des Zweifelns und Strauchelns im vergangenen Herbst, „und der Mannschaft damit viel Sicherheit gegeben, die wir gebraucht haben.“

Die Rollenverteilung: Grunz (23), der in seiner Laufbahn bereits den EHF-Pokal gewann und zu Saisonbeginn vom Ligarivalen MTV Braunschweig zum VfL wechselte, ist die Nummer eins. Pellegrini fungiert als leistungsstarker Back-up, ohne den dauerhafte Topleistungen nur schwer möglich sind. „Fabi hat über die Zeit sehr gut trainiert und sich kontinuierlich gesteigert. Im letzten Spiel gegen Burgdorf stand er in der Startaufstellung. Wie auf jeder anderen Position ist es ideal, wenn sich die Spieler gegenseitig pushen, im Training auf hohem Niveau konkurrieren und im Spiel dann als eine Einheit fungieren“, sagt Deutsch über das Torhüterduo – eine Art Team im Team, dass von Torwarttrainer Rainer Müller gecoacht wird. „Es ist weniger ein Konkurrenzkampf zwischen Angelo und mir“, sagt Pellegrini, „als vielmehr Teamwork.“

Der 21 Jahre alte Schweizer, der aus Uster im Kanton Zürich stammt, spielte bereits mit 16 Jahren in der 1. Liga. Er schaffte außerdem den Sprung in die U19-Nationalmannschaft und nahm an der Weltmeisterschaft 2015 (als Nummer zwei) sowie bei der Europameisterschaft 2016 (als erster Torhüter) teil.

Nun trifft er mit dem VfL auf Altenholz, den amtierenden Staffelsieger: Der TSV sicherte sich in der Saison 2016/17 souverän Rang eins, verzichtete aber auf den Aufstieg in die zweite Bundesliga, in der die Vertretung aus der Nähe von Kiel viele Jahre gespielt hatte. „Die Hinrundenpartie war eine Art Wendepunkt, wir haben erstmals im Spiel umsetzen können, was schon im Training geklappt hat“, sagt Pellegrini, der derzeit ein Studienvorbereitungsjahr absolviert und im kommenden Sommer Medien-Informatik studieren will.

Auch gegen den Tabellenzweiten wird sich das VfL-Torhüterduo wieder in die Schüsse werfen. „Ein bisschen verrückt muss man auf dem Spielfeld sicher sein“, sagt Grunz, „aber außerhalb des Parketts bin ich ein ganz normaler Typ.“ Im Dezember verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig um in Jahr bis 2020. Die Ziele sind sehr ambitioniert: „Ich möchte in Potsdam gute Leistungen bringen, aber irgendwann noch einmal hoch hinaus in die zweite Liga oder sogar noch höher.“

Von Lars Sittig

Der SV 63 Brandenburg-West hat sich seit langem als feste Handballgröße des Landes etabliert. Begonnen hatte alles ganz klein, ert vor wenigen Jahren schaffte der „SV 63“ den Sprung in die dritte Liga. Akteuren des Vereins gelang sogar den Sprung auf die internationale Bühne: Ein Torhüter gewann mit seinem Bundesliga-Club den Europacup der Pokalsieger.

21.02.2018

Trauer um Waltraud Kretzschmar: Die in den 70er Jahren erfolgreichste Handballerin der Welt ist tot. Sie starb sechs Tage nach ihrem 70. Geburtstag. Der Deutsche Handball-Bund würdigte die Brandenburgerin als "ein Idol unseres Sports".

14.02.2018

Die Diskussionen werden beginnen. Und vermutlich länger nicht enden. Die neuen Formel-1-Autos werden durch den Cockpitschutz Halo optisch geprägt sein. Erste Bilder gab es - überraschend - vom US-Team Haas.

14.02.2018
Anzeige