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Sportbuzzer Steigflug der Adler
Sportbuzzer Steigflug der Adler
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13:55 04.01.2019
Kapitän und Leistungsträger Yannik Münchberger bejubelt einen seiner 108 Treffer in der ersten Saisonhälfte – er erzielte bisher in dieser Saison die meisten Tore für den VfL Potsdam. Quelle: foto: julius Frick
Potsdam

Der 1. VfL Potsdam hat mehr als die Hälfte der Saison in der 3. Handball-Liga Nord absolviert – am Freitag das Team mit der Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Trainer Daniel Deutsch zieht gemeinsam mit der MAZ eine Bilanz des ersten Saisonabschnitts.

Der Vorjahres-Vergleich: Der VfL rangiert nach 16 von 30 Liga-Partien mit 19:13 Punkten auf Rang sieben. Der Rückstand auf den Tabellenvierten TSV Burgdorf II (22:12), der eine Partie mehr ausgetragen hat, beträgt drei Zähler. Vor einem Jahr ging der VfL auf Rang acht (14 Spiele, 13:15 Punkte) in die Weihnachtspause – die Adler befinden sich also im Vorjahresvergleich im Steigflug.

Aber: Der Club will sich perspektivisch in die obersten Tabellenregionen vorarbeiten. Gegen die Spitzenteams Rostock (1./23:26), Hildesheim (2./25:26), Altenholz (3./32:34) und Schwerin (5./21:22) verpasste der VfL knapp Punktgewinne, die für eine deutliche Verdichtung in der oberen Hälfte des Rankings gesorgt hätten.

Das Fazit von VfL-Trainer Daniel Deutsch? Die Bewertung fällt gemischt aus: „Auf der einen Seite hat der Verein und wir als Mannschaft ambitionierte Ziele – um dem gerecht zu werden, muss in dieser starken Liga viel zusammenlaufen. Das ist uns in zwei bis drei Spielen, in denen es möglich war, nicht geglückt. Auf der anderen Seite geht dann auch manchmal beispielsweise etwas unter, dass wir aus den letzten fünf Spielen neun von zehn Punkten geholt haben. Das ist einfach eine gute Leistung und das sage ich meiner Mannschaft auch so. Insgesamt ist schon eine Entwicklung in allen Mannschaftsteilen zu erkennen und das Gerüst der Mannschaft passt und funktioniert. “

Wer waren für Trainer Deutsch die Aufsteiger der Hinrunde? „Robin Huntz und Moritz Ende haben insgesamt eine tolle Entwicklung gezeigt.“ Gewohnt stark präsentiert sich Kapitän Yannik Münchberger. Der Rückraumspieler lag vor zwölf Monaten mit 99 Treffern in 14 Spielen auf Rang eins der internen Torjägerliste – jetzt führt er diese Wertung mit 108 Treffern erneut an.

Die bittersten Momente? „Für mich persönlich war das Spiel gegen Schwerin eine der bittersten Niederlagen“, sagt der Trainer, „da wir dort auswärts über 50 Minuten sehr gut gespielt haben und trotzdem am Ende ohne Punkte da standen.“ Ein Moment zum Vergessen war auch die Endphase der Partie gegen Hildesheim, als der VfL in den allerletzten Sekundenbruchteilen den umstrittenen Gegentreffer zum 25:26 hinnehmen musste.

Die Vorbereitung: „Nach zwei Wochen Handballpause muss der ganze Bewegungsapparat erst einmal wieder in Schwung kommen. Wir werden deshalb ein ausgedehntes Aktivierungsprogramm mit Mobilitäts- und Kraftübungen absolvieren. Anschließend steht sicherlich ein Neujahrs-Kick auf dem Plan“, kündigt Trainer Deutsch an. „Danach werden wir ein paar Pass- und Wurfübungen anschließen.“

Auf dem Programm steht am morgigen Sonnabend auch ein Testspiel in der heimischen MBS-Arena gegen die koreanische Nationalmannschaft (19.30 Uhr), die sich in der Region auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Das asiatische Team ist der erste Gegner der deutschen Handball-Nationalmannschaft beim WM-Auftakt am 10. Januar in Berlin. Vorher werden in der Arena die Halbfinal-Partien des Landespokals der Männer und Frauen ausgetragen.

Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr bestreitet der VfL am 27. Januar zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt II (Start: 16 Uhr). Am 2. Februar folgt ein Gastspiel beim TSV Altenholz (19.30 Uhr).

Was erhofft sich der Coach für den zweiten Abschnitt der Saison? Angesichts der knappen Niederlagen fordert Daniel Deutsch: „In diesen Spielen, in denen wir am Drücker sind, müssen wir einfach lernen, uns durchzusetzen. In den ersten beiden Derbys, also beim ersten Saisonspiel bei den Füchsen und beim Heimsieg gegen Oranienburg, waren der Spirit und die Begeisterung der Mannschaft schon besonders groß. Ich wünsche mir, dass wir das in jedem Spiel abrufen können.“

Eine andere Baustelle: „Leider konnten wir unsere Neuzugänge noch nicht in der Form integrieren, dass sie ihr ganzes Potenzial und ihre Stärke zu hundert Prozent einbringen konnten“, moniert der VfL-Coach. „Das müssen wir insgesamt verbessern. Wenn wir es schaffen, dass die Stärken der Einzelnen noch besser im Spiel zur Geltung kommen, haben wir noch mehr Potenzial. Für den Rest der Saison werden wir uns immer wieder Etappenziele setzen und gucken, was dabei am Ende rauskommt.“

Von Lars Sittig

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