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Sportbuzzer Timo Gottschalk startet bei der Seidenstraßen Rally
Sportbuzzer Timo Gottschalk startet bei der Seidenstraßen Rally
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18:16 20.07.2018
2016 startete Timo Gottschalk im Mini Cooper 4x4 (r.) auf dem Roten Platz in die Seidenstraßen Rally. Quelle: foto: Timo Gottschalk
Rheinsberg

6400 Kilometer ist die Seidenstraße lang, auf der im 19. Jahrhundert diverse Güter inklusive der namensgebenden Seide transportiert wurden. Schon an der Streckenlänge der diesjährigen Ausgabe der Seidenstraßen Rally erkennt man: es fehlt etwas. Nur knapp 3600 Kilometer stehen auf dem Streckenplan, weil der ursprünglich geplante Start in China nach Russland verlegt und die Rally aus logistischen Gründen verkürzt wurde. „Das ist schon ziemlich traurig, weil der Teil in China mit den Dünen einzigartig und einmalig ist“, bedauert Timo Gottschalk, schiebt aber hinterher: „Besser als ganz abgesagt.“

Der Co-Pilot von Yazeed Al-Rajhi hat mit seinem Fahrer trotzdem eine anspruchsvolle Rally vor sich. „Das werden sieben anstrengende Tage. Ich war schon 2009 und 2010 bei der Rally, das war schwierig bei der Navigation und auch fahrerisch, die sieben Tage werden nicht ohne“, sagt Gottschalk, der in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) wohnt.

Sein Team ist wieder vom Buggy-Modell zurück zur 4x4-Version des Mini Coopers gewechselt, nachdem der erste Versuch im neu entwickelten Auto bei der Rally Dakar enttäuschend verlief. „Mit dem 4x4 kommen wir gut zurecht“, sagt Gottschalk, was man auch an den Ergebnissen ablesen kann. Anfang Juni gewann er mit Al-Rajhi die Rally Kasachstan vor Dauer-Konkurrent Nasser Al-Attiyah, mit dem Gottschalk selbst 2011 die Dakar gewann. „In Kasachstan ging unsere Pechsträhne zu Ende. Ich hoffen, dass wir bei der Seidenstraßen Rally da ansetzen können. Unser ärgster Konkurrent ist sicherlich wieder Nasser mit dem Toyota“, sagt Gottschalk.

Von heute an – Start ist in Astrachan in der Nähe des Kaspischen Meers – kämpfen die Teams um den Sieg bei der prestigeträchtigen Ralle. 2016 war Gottschalk ebenfalls mit dem Mini und Al-Rajhi unterwegs, Startort war damals der Rote Platz in Moskau. Dort ist dieses Mal das Ziel. „Das ist schon etwas Besonderes. Der Start damals war schon imposant, die Zielankunft bietet sicherlich auch ein besonderes Ambiente“, so Gottschalk. Als Sieger am 27. Juli auf dem Roten Platz einzufahren würde das Ganze noch außergewöhnlicher machen.

Von Stephan Henke

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