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Sportbuzzer Überraschungscoup in Wiesbaden
Sportbuzzer Überraschungscoup in Wiesbaden
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21:37 07.02.2018
Trainer Davide Carli und sein Assistent Riccardo Boieri hatten die richtige Taktik. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Wiesbaden

Nach zwei 0:3-Niederlagen in Folge haben sich die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Mittwochabend eindrucksvoll zurückgemeldet und im TV-Spiel der Bundesliga Werbung in eigener Sache betrieben. Denn der Tabellenachte setzte sich beim Vierten VC Wiesbaden vor 1517 Zuschauern überraschend deutlich mit 3:1 (25:21, 25:22, 17:25, 25:18) durch.

Ein Sieg zum Genießen

„Das ist endlich mal ein Sieg zum Genießen“, sagte Trainer Davide Carli. „Wir haben in dieser Saison viel Kritik einstecken müssen. Diesmal haben wir unser Konzept konsequent durchgespielt. Nur im dritten Satz hatten wir einen kleinen Hänger.“ Als Schlüssel zum Erfolg nannte er die Energie und Konzentration seines Teams. „Wir waren von Anfang an von uns überzeugt, haben in allen Elementen viel Energie gezeigt, egal ob in der Annahme, im Block, im Angriff oder beim Aufschlag.“ Vor allem Letzteres klappte diesmal, die Quote stimmte. Denn neun Aufschlagfehlern standen am Ende 13 Aufschlagpunkte gegenüber.

Taktisch variabel

Carli hatte taktisch erneut ein paar Veränderungen vorgenommen. Anne Hölzig bot mit Antonia Stautz ein starkes Duo auf Außen-Annahme. Ljubica Kecman wechselte sich auf der Libera-Position mit Sophie Dreblow ab. Im Zuspiel lösten sich Denise Imoudu und Ann-Marie Knauf ab, wobei letztere im entscheidenden vierten Satz auf dem Feld stand und den Sieg entscheidend mit nach Hause brachte. Die Krönung der besten Saisonleistung – das sah auch Carli so – war sicher der Auftritt von Marta Drpa. Die Diagonalangreiferin ragte mit 24 Punkten heraus und gewann das „interne Duell“ auf der Hauptangriffsposition gegen Wiesbadens Kimberly Drewniok (19 Punkte), die vorige Saison noch das Potsdamer Trikot trug und die Nummer zwei auf dieser Position hinter Drpa war.

Drpa, Knauf und Hölzig ragen heraus

Im Carli-Team bot ebenso Anne Hölzig (18 Punkte) mit einer Angriffsquote von 62 Prozent (13 Punkte aus 21 Angriffen) eine starke Vorstellung, was den Coach hinterher zu der scherzhaften Bemerkung verleitete: „Anne ist im Training immer stark. Gut, dass wir diesmal dank des Fernsehens an einem Mittwoch gespielt haben.“ Die harten Schmetterbälle der 20-jährigen Außenangreiferin waren für die Wiesbadener kaum abzuwehren, wenn das Zuspiel vorher stimmte.

Im vierten Satz führten die Potsdamerinnen schnell mit 9:1, ließen sich auch durch Fehlentscheidungen der Schiedsrichter nicht aus dem Konzept bringen. Beim 11:8 nahm Carli bereits seine zweite Auszeit und konnte sein Team wieder fokussieren. Der Rest war für die Galerie und zum Genießen. Aber der Italiener mahnte auch: „Was wir heute verdient haben, dürfen wir am Samstag gegen Suhl nicht wegwerfen.“

Von Peter Stein

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