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Sportbuzzer Verjüngte Mannschaft kämpft in zweiter Liga
Sportbuzzer Verjüngte Mannschaft kämpft in zweiter Liga
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00:21 25.09.2017
Thabo Paul ist einer von vier Spielern, die schon in der vergangenen Spielzeit für den RSV spielten. Gestern wurde er 20 Jahre alt. Quelle: Benjamin Feller
Stahnsdorf

Wenn am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, BBIS Kleinmachnow) die Basketballer des RSV Eintracht 1949 in ihre elfte Saison in der 2. Bundesliga ProB starten, dann werden die Fans jede Menge neue Spieler kennenlernen. Nicht beim Gegner, der MTV Herzöge Wolfenbüttel hatte im Sommer kaum Fluktuation im Kader. Vielmehr bei der Heimmannschaft. „Wir haben uns noch mehr verjüngt“, sagt der Sportliche Leiter Vladimir Pastushenko, der die Mannschaft gemeinsam mit Trainer Denis Toroman zusammengestellt hat.

Acht neue Spieler stehen im Kader, acht Akteure haben den Verein verlassen. Das Durchschnittsalter: 22,3 Jahre. Und dabei hebt Neuzugang Aner Levron, mit 33 Jahren der mit Abstand älteste in der Mannschaft, den Schnitt noch einmal deutlich. Der Jüngste: Oshane Drews. Mit gerade einmal 16 Jahren ist er 1,98 Meter groß und kam vor der Spielzeit von TuS Lichterfelde. „Das ist im deutschlandweiten Vergleich schon nicht ganz üblich. Wir haben geschaut, dass wir den Leuten eine Möglichkeit geben, die bei uns groß geworden sind, so wie beispielsweise Tim Decker oder Julius Stahl. Das sind alles Spieler, die bei uns ausgebildet wurden und nun zurückgekommen sind. Die sind zwar nicht mehr 18, aber immer noch sehr jung“, sagt Pastushenko. Gerade aufgrund des Alters der Spieler will der Sportliche Leiter die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. „Wir sind noch nicht so besetzt, dass man erwarten kann, dass wir uns am Ende für die Playoffs qualifizieren. Wenn das passiert, bin ich der glücklichste Mensch.“

Holpriger Start

Denn das die Mannschaft überhaupt in ihre elfte Saison gehen kann, hat nicht unbedingt sportliche Gründe. In den Playdowns (Abstiegsrunde) konnten sie den Rückstand aus der regulären Saison nicht mehr aufholen. Allerdings hatten die Verantwortlichen des Vereins – anders als Ligakonkurrenten – blitzsaubere Lizenzunterlagen eingereicht. So erhielten sie doch noch einen Startplatz in der 2. Bundesliga ProB, der dritthöchsten Liga.

Diese Entscheidung fiel aber erst Ende Juli, für Pastushenko war daher Eile bei der Kaderplanung geboten. Mit dem 26-jährigen Michael Holton konnte er dabei einen überaus routinierten Spielmacher verpflichten, der von den Kapfenberg Bulls aus Österreich kam. „Er soll uns Erfahrung bringen und den jungen Spielern im Training und auf dem Spielfeld helfen. Genau wie Josh Smith.“ Die beiden US-Amerikaner sind beides „Typen und Stützen der Mannschaft, sowohl für die Mitspieler als auch für die Trainer“.

Acht neue Spieler im RSV-Team

Beim RSV-Team gab es im Sommer einen großen Umbruch. Stand gestern sind nur vier Spieler aus der vergangenen Saison auch in dieser Spielzeit dabei: Josh Smith, Colin Craven, Yannick Hildebrandt, Thabo Paul. Bei Niko Hoffmann ist die Situation noch unklar.

Als Zugänge stehen Michael Holton Junior (Kapfenberg Bulls), Julius Stahl (BG Zehlendorf), Tim Decker (BG Zehlendorf), Daniel Kirchner (Alba Berlin II), Jordan Müller (eigener Nachwuchs), Aner Levron (Aschersleben Tigers), Oshane Drews (TuS Lichterfelde) und Amani Ogette fest.

Michael Wende (Co-Trainer) kommt vom DBV Charlottenburg.

Abgänge hat der RSV derzeit acht zu verzeichnen: David Herwig (USV Potsdam), Dennis Teucher (Rostock Seawolves), Josh Adeyeye (Ziel unbekannt), Antoine Myers (Ziel unbekannt), Akim-Jamal Jonah (University of San Diego), Joey Ney (Studium – Ziel unbekannt), Anton Kamke (pausiert), Timon Riedel (pausiert).

Letzterer heißt auch in dieser Saison Denis Toroman, der kurz vor Saisonende die Mannschaft übernommen hatte. „Beim Trainer haben wir das Potenzial schon vor einem Jahr gesehen, allerdings hatte er keine Lizenz. Die hat er jetzt im Sommer gemacht“, sagt Pastushenko. Auch auf dieser Position setzt der RSV auf junges Personal, der Kroate ist 35 Jahre alt.

Von Stephan Henke

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