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Sportbuzzer VfL Potsdam verliert vor mehr als 3000 Zuschauern
Sportbuzzer VfL Potsdam verliert vor mehr als 3000 Zuschauern
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12:26 05.02.2018
Christian Schwarz war mit sechs Toren erfolgreichster Werfer des VfL. Quelle: verein
Potsdam

Die Kulisse war schon mindestens zweitligareif: Vor 3079 Zuschauern verlor der VfL Potsdam gestern beim Tabellenführer HSV Hamburg mit 29:33 (15:16) in der dritten Handball-Liga Nord. „Das macht schon Spaß. Da wollten wir auf jeden Fall nicht hinterherlaufen“, sagte Adler-Trainer Daniel Deutsch nach der Niederlage.

Das taten die Potsdamer dann auch nicht. Im ersten Abschnitt blieben die Gäste stets dran am Ligaprimus. In der 21. Minute erzielte Rechtsaußen Caspar Jacques sogar die erste Führung für die Potsdamer, die bis zur Pause (15:16) stets dranblieben. Dies gelang bis zur Mitte der zweiten Hälfte weiterhin, ehe der Favorit aus der Hansestadt das erste Mal auf drei Tore davonzog (20:23). Knapp neun Minuten vor Schluss waren es dann vier Treffer (25:29), die als Rückstand dann zu viel waren. „Man muss das Spiel von zwei Seiten sehen. Auf der einen Seite haben wir wirklich ein ordentliches Handballspiel gemacht“, sagte Deutsch und lobte vor allem die Offensivleistung. Kreisläufer Christian Schwarz war dabei mit sechs Treffern, zwei per Siebenmeter, der erfolgreichste Werfer. „Auf der anderen Seite konnten wir das Spiel nicht so offen halten, dass wir bis zum Schluss eine Chance hatten. Dann darfst du nicht vier oder fünf Tore hinten liegen, sondern nur zwei oder drei, dann kannst du immer noch rankommen“, analysierte Deutsch.

Der Trainer des Tabellenachten war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. „So richtig einen Vorwurf kann ich dem Team nicht machen. Wir haben viele Schulterklopfer hier bekommen“, sagte Deutsch. „Die HSV-Spieler haben mir gesagt, dass sie uns nicht unterschätzt haben und sie uns nicht auf die leichte Schulter nehmen wollten. Das ist ja auch ein Zeichen für Respekt.“

Den zollte Deutsch auch dem Gegner: „Sie haben auch in der Breite einen super Kader mit viel individueller Qualität und einem guten, erfahrenen Trainer.“

Von Stephan Henke

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