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Sportbuzzer VfL verlängert mit Leistungsträgern
Sportbuzzer VfL verlängert mit Leistungsträgern
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18:06 19.03.2019
Der 1. VfL Potsdam kann weiter mit Christian Schwarz planen – der Kreisläufer hat seinen Vertrag verlängert. Quelle: foto: Julius Frick
Potsdam

Christian Schwarz kann sich noch gut an das Duell damals beim 1. VfL Potsdam erinnern, an sein Gastspiel mit dem HC Empor Rostock, als in der zweiten Handball-Bundesliga um Punkte gekämpft wurde. „Es wurde ja noch in der Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee gespielt und einige Potsdamer Spieler kannte ich schon aus der Jugend“, berichtet der Kreisspieler. Das war in der Saison 2006/07, inzwischen gehört Schwarz längst zum sportlichen Inventar des VfL und wird auch noch bis 2022 das Trikot mit dem Adler tragen: Der 30 Jahre alte Routinier hat ebenso wie Torhüter Fabian Pellegrini (22) seinen Vertrag um drei Jahre verlängert – das gab der Club am Dienstag bekannt. Rückraum-Allrounder Phil-Lukas Winter, der den Verein im Sommer verlassen wird, hat unterdessen einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Oberligisten Ludwigsfelde unterschrieben.

„Als Kreisläufer und zentraler Deckungsspieler ist Christian eine wichtige Säule in unserem Spiel. Er kommt nun aber auch in ein Alter, in dem er sich etwas mehr pflegen und bewusster trainieren muss als früher“, sagt Alexander Haase, der sportliche Leiter mit einem Augenzwinkern. „Es passt einfach. Nicht nur sportlich, sondern auch das Umfeld für meine Frau und unsere beiden Kinder. Wir sind hier sehr glücklich“, sagt Christian Schwarz, der als Service-Mitarbeiter im Kongresshotel tätig ist. Regelmäßig schimmert beim Gespräch schönstes norddeutsches Idiom durch, der Rechtshänder ist in Rostock geboren – und trifft am Sonntag auf seinen langjährigen Verein HC Empor, bei dem er mit dem Handballspielen begann. Der Tabellenführer ist in der MBS-Arena zu Gast (Start: 16 Uhr).

Ebenso wie Schwarz, der in der vordersten VfL-Angriffslinie spielt und mit 1,95 Meter Größe und weit über 100 Kilogramm Wettkampfgewicht in manch einer Spielsituation wie ein Leuchtturm in der Brandung wirkt, hat mit Fabian Pellegrini eine Schlüsselfigur in der Defensive den Vertrag um drei Jahre verlängert. Auch der Schweizer bleibt wegen der passenden Mischung aus sportlicher und beruflicher Perspektive: „Ich möchte mit dem VfL oben angreifen und mich weiter verbessern. Ich fühle mich außerdem in Potsdam zu Hause. Zum anderen passt es sehr gut, dass ich mein Informatik-Studium in Brandenburg weiterführen und in zwei Jahren abschließen kann.“

Fabian Pellegrini war 2017 aus der Schweizer Nationalliga B gekommen und spielt eine exzellente Saison. Auf den Keeper und seine Teamkollegen wartet mit dem HC Empor das zweite Spitzenteam nach Hildesheim am vergangenen Wochenende (29:33). „Die sind sehr stark. Rostock hat zuletzt gegen den TSV Altenholz verloren und ist angefressen. Die wollen unbedingt die Tabellenspitze verteidigen und werden alles geben“, sagt Pellegrini. Hildesheim und Empor liegen mit jeweils 39:7 Punkten an der Spitze, der VfL rangiert auf Platz sechs (28:20). „Neben dem Derby gehört es sicher immer zu den attraktivsten Spielen, wenn der Tabellenführer kommt“, so der Torhüter.

Dazu kommt eine glanzvolle Vita des Clubs von der Küste: Der HCE, Vereins-Europameister, Europapokalsieger der Pokalsieger, DDR-Rekordpokalsieger und DDR-Rekordmeister (gemeinsam mit dem SC Magdeburg), zählt zu den wohl traditionsreichsten deutschen Clubs. Im vergangenen Jahrzehnt gehörte der Nordclub regelmäßig zu den Potsdamer Rivalen. Beim dramatischen Zweitliga-Finale 2011/12 beispielsweise sicherte sich Empor mit zwei Punkten Vorsprung vor dem VfL den ersten Nichtabstiegsplatz. Nach dem Abstieg der Norddeutschen in die dritte Liga im Sommer 2017 gab es in der vergangenen Spielzeit zwei Potsdamer Siege (23:21, 27:20). In der Hinrunde dieser Spielzeit feierte Rostock einen 26:23-Erfolg.

Der VfL war in der Saison 2006/07 nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga sofort wieder in die dritthöchste Spielklasse abgerutscht, Empor schaffte den Klassenerhalt. Christian Schwarz wechselte 2008 zum damaligen Bundesligisten Stralsund und später zum TSV Altenholz (2009 bis 2013/2. und 3. Liga) und nach Bad Schwartau (2013 bis 2015, 2. Liga). 2015 kam er zum VfL. „Ich bin sehr froh, dass ich hier spielen kann“, sagt er.

Von Lars Sittig

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