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Sportbuzzer Video: Slam-Dunk mit den Harlem Globetrotters
Sportbuzzer Video: Slam-Dunk mit den Harlem Globetrotters
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14:35 06.07.2017
Antony „Buckets“ Blakes (l.) und Angelo „Spider“ Sharpless zeigten in Potsdam einige ihrer Kabinettstückchen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Am Ende gab es Autogramme auf Basketballschuhen, T-Shirts und Fahrrädern. Zwei Dutzend Schüler des Einstein-Gymnasiums erlebten am Mittwochnachmittag eine ganz besondere Sportstunde. Zwei Spieler der Harlem Globetrotters trainierten auf dem Schulhof-Spielfeld mit den Jugendlichen, zeigten ihnen zahlreiche Tricks und machten jede Menge Späße.

Spaß steht im Vordergrund

Die Harlem Globetrotters sind ein US-amerikanisches Basketballteam, das in keiner Liga spielt, aber als das Bekannteste der Welt gilt. Es ist eine Art Basketball-Zirkus, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. „Unsere Shows sind Familienunterhaltung, 85 Prozent der Fans sind Kinder“, sagte Antony „Buckets“ Blakes, der für seine Distanzwürfe berühmt ist und in Amerika für Aufsehen sorgte, als er sogar von einem 180 Meter hohen Turm in den Korb traf. Der 41-Jährige aus Phoenix/Arizona spielt seit 15 Jahren bei den Globetrotters – und er kann sich nichts Besseres vorstellen: „Ein Globetrotter zu sein, ist die größte Erfahrung meines Lebens. Es ist meine große Chance die Welt zu sehen. Ich habe in 79 Ländern gespielt.“

Spinne am Korb

Ganz so viel ist Angelo Sharpless noch nicht herumgekommen. Der 27-Jährige hat allerdings sogar schon einmal für Bremerhaven in der Bundesliga gespielt. Nun bereist er unter dem Spitznamen Spider die Welt, weil er nach Dunkings wie eine Spinne am Korb hängt. Das ging mit Rücksicht auf die Technik allerdings nicht.

Dennoch gaben die beiden Globetrotters-Stars ein paar Kostproben ihres Könnens. Sie teilten die zwei Dutzend Schüler in zwei Gruppen und absolvierten diverse Dribbel- und Wurfübungen. Das Team, das in den Staffelspielen verlor, musste in den Liegestütz. Jeder zehn Wiederholungen.

Die Sportlehrerin staunt

Trotzdem dürften die Potsdamer Schüler diese Lehrstunde in besonders guter Erinnerung behalten. „Die Schüler waren ganz anders als sonst“, staunte Sportlehrerin Heidrun Sourell. „Irgendwie entspannter aber trotzdem konzentrierter als sonst. Es hat jedenfalls niemand auf die Uhr geguckt.“

Die Harlem Globetrotters kommen 2018 wieder nach Deutschland und trommeln derzeit für die Tournee. Auf Vermittlung der MAZ machten sie am Einstein-Gymnasium Station. „Basketball ist bei uns im Kommen“, erzählte Sportlehrerin Sourell. Die Schule betreibt eine Basketball-AG mit 30 Teilnehmern von der 7. bis zur 11. Klasse. Sourell: „Wir haben eine Kooperation mit dem Bundesligisten Alba Berlin. Einmal im Monat kommt ein Alba-Coach nach Potsdam und übernimmt das Training.“ Mit Erfolg: Jungen und Mädchen haben bereits Turniere gewonnen.

Kooperation mit Alba Berlin

Und die, die sich nicht für Basketball interessieren, dürften neidisch sein, seitdem die zahlreichen Selfies mit den Globetrotters im Umlauf sind. Auch für eine kleine Fragerunde nahmen sich die Basketball-Virtuosen Zeit. „Ein Globetrotter muss ein guter Basketballer, ein guter Athlet und einfach ein guter Typ sein“, sagte Blakes, der sich artig bedankte. „Es hat mir Spaß gemacht. Die Kinder hatten alle ein breites Lächeln im Gesicht.“ Und das ist genau das, was die Globetrotters wollen. Blakes: „Lachen ist eine universelle Sprache.“

Im April 2018 kommen die Globetrotters auch nach Berlin. Sportlehrerin Heidrun Sourell war sich nach dem Kennenlernen sicher: „Wir sind bestimmt dabei.“

Von Ronny Müller

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