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Sportbuzzer Viel Positives für Luckenwalder Gastgeber
Sportbuzzer Viel Positives für Luckenwalder Gastgeber
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00:21 17.10.2018
Joshua Morodion (Luckenwalder SC, l.) gewann das 80-Kilo-Freistilduell gegen Muslim Kantaev. Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Ihren letzten Heimkampf der Vorrunde haben die Regionalligaringer des 1. Luckenwalder SC am Samstagabend gegen den KFC Leipzig mit 22:8 gewonnen. Ein überraschend hoher Erfolg. Damit war vor dem Duell der Tabellennachbarn nicht zu rechnen. Die Gastgeber mussten kurzfristige Ausfälle verkraften. So sagte der Tscheche David Valla aus dienstlichen Gründen am Freitag seinen Einsatz ab. Die Freude über den deutlichen Erfolg ist bei den Luckenwaldern deshalb entsprechend groß. „Dieser überraschend hohe Sieg ist für uns sehr wichtig“, erklärte Jörn Levermann, der Präsident des 1. Luckenwalder SC, „jetzt sind wir als Aufsteiger so richtig drin im Regionalliga-Geschäft.“

Der Abend der Überraschungen begann bereits in der ersten Hälfte des Mannschaftsduells. Ungewohnt früh stand Joshua Morodion in der 80-Kilo-Freistilkategorie auf der Matte. Weil der LSC-Ringer privat noch etwas vor hatte, wurde die Begegnung in Absprache mit den Gästen aus Leipzig vorgezogen. Morodion holte gegen Muslim Kantaev einen 12:4-Punktsieg und damit die ersten drei Zähler auf das Mannschaftskonto des LSC.

Zu Beginn noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Anschließend entwickelte sich der Kampf zunächst zum im Vorfeld prognostizierten Kopf-an-Kopf-Rennen. Alexander Röll (57/F) hielt sich gegen Adam Bienkowski wacker, Steven Müller (130/GR) stellte sich in den Dienst der Mannschaft, hatte jedoch gegen Tom Zymara nicht den Hauch einer Chance und Dennis Nowka (61/GR) unterlag dem 14 Jahre jüngeren polnischen Spitzenringer Dominik Sikora mit 1:8. Es sollten die einzigen Kampferfolge für die Gäste am Samstagabend in der Fläminghalle bleiben.

Mit einem 15:0-Überlegenheitserfolg von Ilja Matuhin (98/F) über René Kirsten nahm der Siegeszug der Luckenwalder vor der Pause Fahrt auf. Im zweiten Teil des Abends standen die Gastgeber richtig unter Dampf. Friedrich Schröder (66/F) feierte mit einem 6:2 über Darios Wedekind seinen ersten Saisonsieg, Johannes Schmiege (86/GR) ging nach einer Aufholjagd gegen Roman Chernov erfolgreich von der Matte und Felix Menzel (71/GR), Michel Schneider (75/) sowie Sebastian Nehls (75/GR) rundeten mit ihren Vierern den Kampfabend aus Sicht der Luckenwalder ab. „Als ewiges Opfer in der griechisch-römisch Gewichtsklasse habe ich mich besonders für Freistiler Sebastian Nehls gefreut“, erklärte Präsident Levermann.

Von Frank Neßler

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