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Sportbuzzer Denise Imoudu pendelt auch der Liebe wegen zwischen Aachen und Potsdam
Sportbuzzer Denise Imoudu pendelt auch der Liebe wegen zwischen Aachen und Potsdam
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18:34 04.12.2018
Denise Imoudu kommt mit den Ladies in Black Aachen zurück an ihre ehemalige Wirkungsstätte nach Potsdam. Quelle: Foto: Imago
Potsdam

Denise Imoudu freut sich auf das Wochenende in Potsdam. Wenn die Zuspielerin mit den Ladies in Black Aachen am Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) in der Volleyball-Bundesliga auf den gastgebenden Sportclub trifft, steht ein großes Wiedersehen an – auf dem Feld, auf der Tribüne, ja überall. Zwei Spielzeiten agierte sie für den SC, ehe sie im Sommer nach Aachen wechselte.

„Ich habe noch zu einigen Potsdamer Spielerinnen sehr guten Kontakt, ob Anne Hölzig oder Marta Drpa, aber da tauschen wir uns eher über private Dinge aus“, erzählt Denise Imoudu, die sich besonders darauf freut, dass ihre Eltern aus Schwedt am Samstag erstmals in dieser Saison bei einem Bundesligaspiel zuschauen werden. „Denn bis nach Aachen ist es doch sehr weit“, weiß sie ganz genau. „Das sind 603 Kilometer mit dem Auto von Potsdam nach Aachen.“

Selbst die Hunde pendeln

Denn der Liebe wegen pendeln sie und ihr Freund, der Potsdamer Physiotherapeut Matthias Pefestorff, oft. Mit an Bord sind dann auch die geliebten Hunde des Paares, die mal hier, mal da ausgeführt werden. So kann Denise Imoudu mit dem kleinen Monty, einem Bolonka Zwetna, und mit Bella, einer Labrador-Hündin, auch durch Aachen und derzeit über den bekannten Weihnachtsmarkt schlendern. „Da ich in der Innenstadt wohne, ist das sehr praktisch“, berichtet die Hundeliebhaberin, die sich mit dem berühmten süßen Gaumenschmaus, den Aachener Printen, aber noch nicht so recht anfreunden konnte. „Ich habe sie schon gekostet. Die Leute lieben das hier.“

Ladies spielen international

Hingegen fühlt sie sich bei den Ladies in Black bestens aufgehoben. „Ich habe mich hier sehr schnell eingelebt. Aachen ist eine lebendige, quirlige Stadt. Das gefällt mir. Die Fans sind fantastisch und unterstützen uns sehr. Wir sind wie in einer großen Familie aufgenommen worden. Zu den Heimspielen kommen weit über 1000 Zuschauer. Letzte Woche sind einige sogar bis nach Portugal mitgereist.“ In der 3. Runde des Challenge-Cups gewann die Mannschaft von Trainerin Saskia van Hintum 3:0 bei AVC Famalicao. Mittwochabend steht in Aachen das Rückspiel an. „International zu spielen, ist eine tolle Erfahrung für mich“, sagt Denise Imoudu. „Das ist aber auch anstrengend, weil wir nur Englische Wochen haben.“

Auf den Reisen teilt sie sich ein Zimmer mit Lisa Gründing. Die Mittelblockerin war im Sommer ebenso nach sieben Jahren von Potsdam nach Aachen gewechselt. Mitgenommen haben beide auch ihre Trikotnummern. Während Lisa Gründing weiterhin die Nummer 9 trägt, ziert die Nummer 14 das Jersey von Denise Imoudu. „Das ist einfach meine Glückszahl, die hatte ich schon in früheren Vereinen“, meint die Studentin, die an der Europäischen Sportakademie in Potsdam Gesundheitsmanagement studiert und nächste Woche ihren 23. Geburtstag feiert.

Ein langes Wochenende in Potsdam

In der Bundesliga liegt der Halbfinalist der vergangenen Saison nach zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem sechsten Platz. Zuletzt gab es eine überraschende 2:3-Heimniederlage gegen Suhl. Umso motivierter werden die Ladies in Black in die Partie in Potsdam gehen. „Ich freue mich schon auf die MBS-Arena, weil es eine schöne Volleyballhalle ist“, bekennt Denise Imoudu. Bereits am Freitagabend wird sie mit ihrer Mannschaft anreisen, Samstagvormittag in der Arena noch mal trainieren. Am Sonntag (15 Uhr) folgt für ihre Mannschaft noch die Bundesliga-Partie beim VC Olympia in Berlin.

Denise Imoudu wird die Zeit des langen Wochenendes in Potsdam ganz sicher genießen und hofft, auch ihren jüngeren Bruder Melvin Imoudu, der als deutscher Meister im Brustschwimmen am Luftschiffhafen trainiert, wiederzusehen.

Von Peter Stein

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