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Sportbuzzer Weltcup als Heimspiel für Hannes Schulz
Sportbuzzer Weltcup als Heimspiel für Hannes Schulz
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17:44 07.09.2018
Hannes Schulz vom OSC Potsdam freut sich auf die Einsätze im Nationalteam. Quelle: Foto: sandra seifert
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Potsdam

In dieser Woche konnte Hannes Schulz noch einmal ein paar freie Tage mit seiner Familie oder „meinen beiden Mädels“, wie er sagt, verbringen. Er genoss die Zeit mit Partnerin Lisa Rühl, Ex-Bundesliga-Volleyballerin beim SC Potsdam, und der acht Monate alten Tochter Line. „Trainiert haben wir ja genug“, meint Schulz unter Anspielung auf die vielen Trainingslager mit der Wasserball-Nationalmannschaft.

Ab Dienstag tritt der Mann vom OSC Potsdam mit der Auswahl beim Weltcup in der Schwimmhalle im Berliner Eurosportpark an der Landsberger Allee an. Dabei geht es vordergründig um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2019. Platz vier oder der Einzug ins Halbfinale sind dafür erforderlich. Sind die Ungarn dabei, könnte sogar noch ein fünfter Platz reichen. Aber Schulz will sich auf keine Rechenspiele einlassen. „Wir wissen, das wird schwer genug. Wir müssen voll konzentriert sein und möglichst gegenüber der EM noch eine Schippe drauflegen.“

Starke Gegner im Eurosportpark

Bei den Europameisterschaften im Juli in Barcelona belegte Deutschland Platz neun und ließ einen Aufwärtstrend erkennen. Für Schulz war es mit 28 Jahren das erste große internationale Turnier. Zu einem Schlüsselspiel entwickelte sich dabei das Duell mit Ungarn. Die Deutschen führten gegen den Rekord-Olympiasieger und aktuellen Vizeweltmeister bereits 4:3, mussten aber in der Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen.

Immer wieder diese Ungarn. Denn die Magyaren sind auch einer von drei Gruppengegnern beim Heimspiel in Berlin. Dazu kommen noch Australien und Japan. In der anderen Gruppe spielen Europameister Serbien, Weltmeister Kroatien, die USA und Südafrika.

Harter K.o.-Modus

Nach der Gruppenphase geht es im K.o.-Modus weiter. Der Erste der einen Gruppe spielt gegen den Vierten der anderen Gruppe, der Zweite gegen den Dritten und so weiter. „Das heißt aber nicht, dass wir die Gruppenphase zum Einspielen nutzen können“, sagt Schulz. „Ich denke vielmehr, je besser wir spielen, desto leichter könnte der Gegner im ersten K.o.-Spiel sein. Wir sind jedenfalls bestens auf das Härteprogramm vorbereitet.“

Nach der EM hatte sich Schulz noch eine Woche Urlaub an der Ostsee in Prerow gegönnt. Dann folgte bereits der Konditionslehrgang auf Mallorca. „Da durften wir die Familie mitnehmen. Das hat insgesamt für ein gutes Klima gesorgt und dem Lagerkoller vorgebeugt. Denn mit EM- und nun Weltcup-Vorbereitung sind wir nun rund 100 Tage zusammen. Da muss man schon aufpassen, dass das viele gemeinsame Training nicht nach hinten losgeht. Aber das hat der Bundestrainer ganz gut gelöst. Wir sind jedenfalls alle gut drauf.“ Anschließend folgte noch ein Trainingslager in Rijeka in Kroatien im Land des Wasserball-Weltmeisters.

Besser in Form als bei der EM

Schulz fühlt sich Stand jetzt ohnehin besser als vor der EM, als ihm ein Infekt zu schaffen machen. „Ich bin in Form“, unterstreicht der Mann mit der Kappennummer 8. „Wir sind als Mannschaft besser eingespielt und bereit für den zweiten Jahreshöhepunkt. Der Trainerstab ist zufrieden mit unserem Vorbereitungsstand.“

Dabei will der Gastgeber unbedingt den Heimvorteil nutzen. „Ich denke, man wird in der Halle schon spüren, dass wir ein Heimspiel haben.“ Schulz rechnet auch wieder stark mit seinen Familienangehörigen und Freunden auf der Tribüne. „Das ist ein zusätzlicher Ansporn, den wir für uns nutzen wollen“, meint der Lehramtsstudent für Sport und Geografie. Mit Dennis Streletzkij (20) von den Wasserfreunden Spandau ist ein weiterer Potsdamer dabei. Reiko Zech fällt wegen einer Thrombose aus.

Von Peter Stein

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