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Start Ende März

Künftig soll es von der Erde zur ISS nur sechs Stunden dauern Start Ende März

Berlin/Moskau - Die Besatzung des nächsten russischen „Sojus“-Raumschiffes fliegt Ende März in nur sechs Stunden statt bisher zwei Tagen zur Internationalen Raumstation ISS.

Sollte sich das „Kurzschema“ bewähren, werde man spätestens Anfang nächsten Jahres generell dazu übergehen, sagte der Chef des Kosmonauten-Ausbildungszentrums (ZPK) „Juri Gagarin“ im „Sternenstädtchen“ („Star City“) bei Moskau, Sergej Krikaljow, am Montag auf einer Pressekonferenz. Vorher seien aber noch zwei oder drei Testflüge erforderlich.

Das neue System ist bereits erfolgreich mit automatischen Frachtraumschiffen des Typs „Progress“ erprobt worden. Sollte sich beim „Sojus“-Start irgendwelche Probleme ergeben, könne die Besatzung auf das zweitägige System als Reserve umschalten, betonte Krikaljow.

Der Start von „Sojus TMA-08M“ ist für den 28. März vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan geplant. Kommandant ist der Russe Pawel Winogradow, der bereits zweimal im All war. Zudem gehören sein Landsmann Alexander Missurkin und US-Astronaut Christopher Cassidy zur Besatzung. dapd

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