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Kürzere Lücken im Lebenslauf unkommentiert lassen

Arbeit Kürzere Lücken im Lebenslauf unkommentiert lassen

Viele Bewerber haben in ihrem Lebenslauf ein paar Monate, die sie Personalern schlecht erklären können. Generell gilt: Alle Zeitspannen, die kürzer sind als sechs Monate, sollten Bewerber unkommentiert stehen lassen, rät Karriereberater Jürgen Hesse.

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Bewerber sollten kürzere Lücken im Lebenslauf nicht erwähnen. Foto: Sophie Mono

Berlin. Für Lücken im beruflichen Werdegang gibt es viele Gründe - eine Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Zeitspannen unter sechs Monaten bleiben besser unkommentiert stehen, empfiehlt Jürgen Hesse. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass Arbeitgeber für diese kurzen Zeiträume keine Nachfragen stellen. "Kein Personaler erwartet heute mehr, dass ein Job nahtlos auf den anderen folgt", sagt Hesse.

Schwieriger seien längere Auszeiten, warnt er. Hier forderten die meisten Personaler schon eine Erklärung. Am korrektesten wäre es in diesen Fällen, die Wahrheit anzugeben und beispielsweise einen einjährigen Klinikaufenthalt anzugeben. Die Erfahrung zeige aber, dass Bewerber dann kaum eine Chance haben, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Er empfiehlt deshalb, die Lücke kreativ zu füllen und sich eine Ausrede auszudenken. Das könne etwa eine längere Reise sein oder die Pflege eines Angehörigen.

Wer sich dafür entscheide, müsse sich aber über die Risiken im Klaren sein, warnt Hesse. Der Schwindel kann schnell auffallen, wenn Personaler etwa Nachfragen zu dem bereisten Land stellen und Bewerber keine Antworten geben können. Auch Hans-Georg Meier, Fachanwalt für Arbeitsrecht, warnt: Rechtlich sauber seien diese falschen Tatsachenbehauptungen nicht. Komme die Wahrheit ans Licht, müssten Bewerber damit rechnen, dass sie ihren Job verlieren. Kein Arbeitgeber lasse sich gerne täuschen.

Im schlimmsten Fall könne die Lüge sogar strafrechtliche Konsequenzen haben. Das sei immer dann der Fall, wenn Berufstätige Qualifikationen erfinden, die sie nicht haben. Bewerber sollten es sich deshalb gut überlegen, ob sie mit der Wahrheit nicht besser fahren.

dpa

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