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Auto & Mobiles Eine Automobilklasse definiert sich neu
Thema Specials Auto & Mobiles Eine Automobilklasse definiert sich neu
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05:14 16.03.2016
Der Mokka X mit adaptivem Allradantrieb. Quelle: GM company
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Potsdam

Lange galten SUVs ausschließlich als spritschlürfende Dinosaurier, die Parkplätze im Doppelpack belegen und massig Abgase heraustrompeten. Kraftprotze wie der Porsche Cayenne Turbo S mit 570 PS und 284 km/h Spitzentempo finden zwar immer noch viele Käufer. Aber gerade bei den Kleinen tut sich was: Viele Hersteller setzen auf kompakte SUVs, wie auf dem Genfer Autosalon zu sehen war.

VW präsentierte die Cabrio-Studie T-Cross Breeze im Polo-Format. Laut VW-Entwicklungsvorstand Frank Welsch ist das Auto Bestandteil einer SUV-Offensive. Man wolle zwei SUV oberhalb und zwei unterhalb des Tiguans positionieren. Parat steht ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit 81 kW/110 PS. Er bringt das Auto in 10,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und maximal auf 188 km/h. Den Verbrauch für den Fronttriebler gibt VW mit 5,0 Litern und den CO2-Ausstoß 115 g/km an.

Bei Audi steht der Q 2 im Rampenlicht, der gegen BMW X 1 oder Mercedes GLA antritt. Zum Heck läuft das Dach flacher aus und deutet eine leicht coupéhafte Silhouette an. Der Gepäckraum fasst bis zu 1050 Liter. Angeboten werden drei Benziner und drei Diesel von 85 kW/116 PS bis 140 kW/190 PS. Kleinster Motor ist ein Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum. Für die größeren Motoren nimmt Audi Allradantrieb mit ins Programm, teils serienmäßig. Ab Mitte des Jahres bestellbar, startet der Q 2 im Herbst.

Konzernschwester Seat will mit dem Ateca ab Juli punkten. Das erste SUV steht auf der gleichen Plattform wie der VW Tiguan, ist aber mit 4,36 Metern Länge kompakter. Ein Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum markiert den Start der Motorenpalette, er leistet 85 kW/115 PS. Eine Doppelkupplung und Allradantrieb liefern die Spanier gegen Aufpreis.

Kia führt den neuen Niro mit Hybridantrieb ins Feld. Den Fünfsitzer treibt ein Gespann aus einem 1,6-Liter-Benziner mit 77 kW/105 PS und einem Elektromotor von 32 kW/44 PS an. Auf 100 Kilometer benötigt der Niro laut Kia kombiniert 3,9 Liter und stößt 89 g/km CO2 aus. Rein elektrisch kann er nur wenige hundert Meter bewältigen. Marktstart soll im dritten Quartal sein.

Toyota zeigte den C-HR, der sich mit seiner coupéartigen Linienführung recht nah an den Konzeptstudien orientiert. Neben einem 1,2-Liter-Benziner mit 85 kW/115 PS gibt es ihn mit Hybridsystem. Mitsubishi zeigte als kompakte Europapremieren das SUV ASX mit Markteinführung im Herbst und die allradgetriebene elektrische Studie eX Concept. Ihre Reichweite soll 400 Kilometer betragen. Auf dem Stand von Ford war der renovierte Kuga zu sehen. Die Designer haben dem Kompakten eine neue Front- und Heckpartie gezeichnet. Den alten 2,0-Liter-Diesel ersetzt nun ein Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum, der aber ebenfalls 88 kW/120 PS leistet. So soll sich der Kuga lediglich 4,4 Liter genehmigen und dabei 115 g/km CO2 ausstoßen. Bestellbar ab Sommer, liefert ihn Ford ab Anfang 2017 aus.

Ab Spätsommer fährt das Facelift des Opel Mokka vor. Opel hat ihm nicht nur eine neue Optik, einen neuen Motor und mehr Ausstattung spendiert. Fortan trägt der Mokka ein X im Namen, wie alle kommenden SUVs und Crossover des Herstellers. Motorenseitig sticht ein 1,4 Liter großer Benzin-Direkteinspitzer mit Turbolader hervor, der 112 kW/152 PS leistet. Mit sechsstufiger Automatik und Allradantrieb soll er sich mit 6,6 Litern begnügen und 154 g/km CO2 ausstoßen.

Ohne ein Work-out wollte auch Peugeot den 2008 nicht länger durch die Stadt schicken. Durch die neue Front und breitere Kotflügel wirkt er kräftiger. Drei Benziner und drei Diesel können Kunden ordern. Sie reichen von 60 kW/82 PS bis 96 kW/130 PS und verbrauchen laut Peugeot 3,5 bis 4,9 Liter (90 bis 114 g/km CO2).

Von MAZonline

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