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Essen & Trinken Kundenkarte statt Essenmarke
Thema Specials Essen & Trinken Kundenkarte statt Essenmarke
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06:00 11.06.2015
Küchenchef Frank Natho und der neue Koch Marco Saal präsentieren stolz den neuen Kombidämpfer. Quelle: Martina Burghardt
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Werbig

Schnitzel, Spaghetti Bolognese und selbst gemachte Hefeklöße sind immer noch die Renner in der Werbiger Schulküche. Mittlerweile stehen aber auch vegetarische Gerichte auf dem wöchentlichen Speiseplan. Im nächsten Jahr womöglich noch mehr, denn abgesehen davon, dass der Küchenchef Frank Natho nach Alternativen zum Fleisch sucht, bereitet er sich auf die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung vor. Schon jetzt sind auf dem Speiseplan die Inhaltsstoffe, unter anderem mögliche Allergene, und Nährwertangaben vermerkt.

Fakten zur Schulküche

In der Schulküche Werbig werden täglich etwa 320 Essen gekocht.

70 Schüler der Grundschule Werbig nehmen an der Mittagessenversorgung teil.

Die Größe der Portionen für die Schüler richtet sich nach dem Alter der Kinder. Es gibt Nachschlag.

Schüler bezahlen 2 Euro pro Essen (ab August 2,20 Euro). Kunden, die beliefert werden, zahlen 3,90 Euro.

Die Modernisierung der Schulküche ist noch für dieses Jahr geplant. Vor kurzem mussten drei Küchengeräte wegen Altersschwäche entsorgt werden. Dafür leisten nun ein neuer Kombidämpfer und eine vielseitig verwendbare Kippradpfanne ganze Arbeit. Vollkommen ohne ausgebildeten Koch geht das aber nicht, versichert der Geschäftsführer. Deshalb verstärkt der 27-jährige Koch Marco Saal seit April das Team, zu dem eine weitere Köchin, zwei Küchenhilfen, eine Büroangestellte und drei Auslieferungsfahrer auf Minijobbasis gehören.

Die neuen Küchengeräte in der Schule Werbig. Quelle: Martina Burghardt

Nicht nur die Schüler, sondern auch die Kita-Kinder in den Einrichtungen der Gemeinde bekommen ihr Essen aus der Schulküche. Beliefert werden außerdem die Kita in Niebendorf-Heinsdorf und demnächst auch die Evangelische Grundschule und die Evangelische Kita in Jüterbog. Dazu kommen Senioren, Firmen und Gäste. Auch für sie gibt es täglich zwei Gerichte zur Auswahl, allerdings muss das bis zum Donnerstag der Vorwoche bestellt werden. Frank Natho bemüht sich weiterhin, neue Kunden zu gewinnen, um der Schulküche, einer gemeindeeigenen Gesellschaft, eine solide wirtschaftliche Basis zu schaffen und vor allem die Kinder täglich mit einem frisch gekochten Mittagessen zu versorgen. Erstklässler der Grundschule Werbig bekommen übrigens seit 2008 im ersten Halbjahr ihr Essen kostenlos.

Das neue elektronische Kundenkartensystem. Quelle: Martina Burghardt

Im Moment arbeitet der Geschäftsführer der Schulküche intensiv an der Einführung des elek­tronischen Bestellsystems. Essenmarken sollen ab dem 29. Juni der Vergangenheit angehören. Die Lieferkunden melden sich – die Eltern ihre Kinder – einmalig im Internet an und erhalten dann eine Kundenkarte. Wie bisher gibt es einen wöchentlichen Speiseplan, der schon jetzt auf der Website veröffentlicht ist. An der Essenausgabe wird die Karte eingelesen. Wer sie mal vergessen hat, ist registriert und wird nicht weggeschickt – das ist anders als mit einer verbummelten Essenmarke.

Für Frank Natho ist es ein höherer Aufwand. Seine Frau, die im Büro hilft, unterstützt ihn bei der Datenpflege. Dafür ist der Planungsvorlauf länger. Die Eltern haben Zeit genug, das Essen zu bestellen, sie kennen die Ferien und Schließtage und können ihr Kind, falls es mal zu Hause bleiben muss, bis 7 Uhr vom Essen abmelden – per Internet, E-Mail oder Telefon. Ein Vorteil der Kundenkarte ist es auch, dass die Kinder kein Geld mehr bei sich haben müssen.

Von Martina Burghardt

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