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Essen & Trinken Völkerfest bei „Oberkrämer zeigt Herz“
Thema Specials Essen & Trinken Völkerfest bei „Oberkrämer zeigt Herz“
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20:06 19.03.2016
Fotos sprechen eine gemeinsame Sprache, die alle verstehen. Quelle: Foto: UG
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Leegebruch/ Oberkrämer

„Die Woche der Begegnung war einfach toll“, lautet das begeisterte Resümee von Organisatorin Kathrin Fischer, Gemeindereferentin der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde Oberkrämer, die unter dem Motto „Oberkrämer zeigt Herz“ Flüchtlinge und Einheimische zu verschiedensten Aktionen zusammengebracht hat.

Helfer Jason Bohen aus Kalifornien und sein Gastvater Uwe Schmiedecke aus Oberhavel. Quelle: Ulrike Gawande

Am Sonnabend bildete das Völkerfest in und um das Festzelt auf dem Gelände von Rollrasen Aue in Leegebruch, das sechs Tage lang zentrale Begegnungsstätte war, den Höhepunkt der Aktivitäten. Viele der über 100 Besucher aus Nachbarorten und verschiedensten Nationen hatten Speisen für das Buffet mitgebracht.

Gespräche und Tischkicker am Lagerfeuer Quelle: Ulrike Gawande

Vor dem Zelt wurde Tischkicker oder Fußball gespielt. Drinnen saß man in kleinen, interkulturellen Grüppchen zusammen, unterhielt sich und genoss die entspannte Café-Atmosphäre des Festes.

Café-Atmosphäre im Festzelt Quelle: Ulrike Gawande

Zahlreiche Kinder wuselten herum, bastelten oder ließen sich schminken.

Unter den Helfern war auch Jason Bohen aus Kalifornien. Der junge Mann wollte etwas über den Umgang der Deutschen mit den Flüchtlingen erfahren und war begeistert, von dem was er sah: „Über die Religion hinaus kommen sich die Kulturen nahe. Es werden Brücken gebaut und Freundschaften entstehen.“

gemeinsames Fußballspiel Quelle: Ulrike Gawande

Und so war auch für Kathrin Fischer ein emotionaler Moment der Höhepunkt der Woche: Der sogenannte Beautyabend nur für Frauen, währen unzählige Männer bei einer Busfahrt Oberkrämer erkundeten. „Die Frauen fühlten sich frei, lachten, tanzten und scherzten. Das war ein bewegender Moment.“ Man habe so viele Gemeinsamkeiten entdeckt, die unabhängig von Religion oder Herkunft existieren. Deshalb würde sie gerne eine Plattform der Begegnung auch auf längere Sicht anbieten.

Von Ulrike Gawande

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