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Werder-Bier immer beliebter

Werder-Bier immer beliebter

Blütenstadt lockt auf der Grünen Woche mit heimischen Früchten, Obstwein und süffigem Jubiläumsgerstensaft

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Von Regine Greiner
WERDER Knackige Äpfel, fruchtiger Wein und süffiges Werder-Bier aus der Blütenstadt stehen bereit für ihren großen Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche ab Freitag in Berlin. „Seit nunmehr 20 Jahren beteiligt sich die Stadt an der Havel mit namhaften Werderaner Produzenten und Vereinen an der weltweit größten Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau“, sagt Werders stellvertretende Bürgermeisterin Manuela Saß. „Ein Jubiläumsjahr aber nicht nur für die Blütenstadt. Auch das Werdersche Bier feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag nach der Neuauflage im Jahr 2004 durch die Braumanufaktur Forsthaus Templin.“ Und die Potsdamer Braumeister Thomas Köhler und Jörg Kirchhoff haben die Wiederbelebung der alten Werderaner Tradition bis heute nicht bereut, wie von Köhler auf Anfrage der MAZ zu erfahren war. „Wir können in jüngster Zeit sogar eine gestiegene Nachfrage feststellen, weil mehr Händler und Tankstellen als je zuvor unser Werdersches in Potsdam und in der Blütenstadt anbieten“, sagt Köhler. Annähernd 4000 Liter Werdersches werden jährlich in der Manufaktur an der Templiner Straße gebraut. Anfangs wurde noch das Wasser aus Werder verwandt, doch der Aufwand ist laut Köhler zu groß. Das Potsdamer Wasser lässt sich offenbar auch nachhaltig veredeln. „Aber wir machen uns die Mühe, Hopfen von den Pflanzen an der Werderaner Mühle auf der Insel einzufrosten und nach Bedarf für das Bier einzusetzen“, sagt Köhler. Der Gerstensaft würde von vielen Kennern geschätzt, weil er dunkler, malziger und weniger bitter ist als andere Sorten. Das hat auch Werders Bürgermeister Werner Große (CDU) längst überzeugt, der mit dem „süffigen“ Getränk zur Grünen Woche gerne auf seine Heimatstadt anstößt.
Die Gäste am Werder-Stand können sich auf Produkte aus heimischen Sanddornbeeren der Firma Christine Berger GmbH & Co. KG in Petzow, köstliche Tropfen des Vereins zur Förderung des Historischen Weinbaus und besonderen Likör des Werderaner Tannenhofs freuen. Die Ölmühle Werder wird wieder dabei sein wie auch der Werdersche Obst- und Gartenbauvereins und das traditionsreiche Unternehmen Werder Feinkost.
„Um das Festival der Sinne komplett zu machen, gibt die Kristallbäder AG in diesem Jahr erstmals eine Vorschau auf die Eröffnung der Blütentherme 2014“, sagt Saß. „Vielleicht möchten die Besucher schon einmal an den Saunaessenzen schnuppern, die künftig in den Havelauen am Großen Zernsee für Entspannung pur sorgen werden.“ Ostern will die Kristall AG den Badetempel öffnen, wenn es den Bauleuten gelingt, den Zeitplan einzuhalten.
Zum Werder-Tag auf der Grünen Woche am Donnerstag, 23. Januar, wollen Vereine der Stadt für ein stimmungsvolles Programm sorgen. Sie möchten die Berliner und deren Gäste zum inzwischen 135. Baumblütenfest vom 26. April bis 4. Mai einladen. Darum freut sich auch der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Werder, Walter Kassin, auf die Messe. „Zum Blütenfest wollen wir diesmal auf den großen Ansturm in den Plantagen unserer Obstbauern noch besser vorbereitet sein“, sagt Kassin. „Ich hoffe, dass der Obstpanoramaweg zu einem besonderen Anziehungspunkt wird. Darum sollten noch mehr Freiflächen mit Obstgehölzen bepflanzt werden und den Weg vervollkommnen.“

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